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Potsdam-Mittelmark Landesbetrieb will wichtigen Radweg bauen
Lokales Potsdam-Mittelmark Landesbetrieb will wichtigen Radweg bauen
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18:20 10.02.2016
Derzeit ist auf der Strecke kein Platz für Radfahrer. Quelle: Th. Lähns
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Fichtenwalde/Glindow

Gute Nachrichten für Radfahrer in der Region Beelitz und Werder: Der Landesbetrieb Straßenwesen will an den Landesstraßen 88 und 90 den lange geforderten Radweg zwischen Fichtenwalde, Klaistow und Glindow bauen. „Ziel ist es, 2017 mit dem Bau zu beginnen“, bestätigte Frank Schmidt vom Landesbetrieb. Die Planungen für das Vorhaben seien bereits begonnen worden. „Geregelt werden muss noch der Grunderwerb für die benötigten Flächen und wir brauchen noch eine naturschutzrechtliche Eingriffsgenehmigung“, sagte er. „Wir sind zuversichtlich, dass das alles klappt. Sonst hätten wir nicht mit der Planung begonnen.“

Um kaum ein Radweg-Projekt in der Region ist in den vergangenen Jahren so gerungen worden, wie um den Bau dieses Radwegs, der die Städte Beelitz und Werder verbinden wird. Der Fichtenwalder Abschnitt an der L 88 war bereits 2001 als dringliche Investition in den Gebietsänderungsvertrag aufgenommen worden, der die Fusion der Stadt Beelitz mit seinen kleinen Nachbarorten besiegelte. 2009 war der Radweg auch Thema im Petitionsausschuss des Landtags. Die Petition für den Bau des Radwegs hatten damals 1338 Leute unterschrieben.

„Es ist höchste Zeit, dass er gebaut wird“, sagte Fichtenwaldes Ortsvorsteher Thilo Köhn (GfB). Der Radweg ist unter anderem nötig, um den Schulweg für Kinder im Einzugsbereich der Grundschule Fichtenwalde sicherer zu machen. Weil die L 88 bei Unfällen auf der Autobahn als Umleitungsstrecke dient, wird die Landesstraße für Radfahrer dann oft zu einem besonders gefährlichen Terrain. Für Ausflügler und Touristen wird wiederum die Möglichkeit geschaffen, mit Rad etwa zum Spargelhof Klaistow oder nach Beelitz-Heilstätten zu fahren. Mit der Radeltour nach Glindow erreichen sie auch die Blütenstadt Werder.

Zwischenzeitlich hatte Beelitz in Eigenregie versucht, das Vorhaben voranzutreiben. Die Stadt hatte bereits einen Förderantrag über die Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel gestellt und gute Aussichten auf Geld aus einem EU-Programm. Der Radweg von Fichtenwalde bis Glindow wird nun mit Landesmitteln finanziert. Beelitz will deshalb den Förderantrag umwandeln und Geld für die Weiterführung des Radwegs bis nach Busendorf und Kloster Lehnin beantragen, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth. Dann würde der Radweg drei Kommunen verbinden.

Von Jens Steglich

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