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Landesplaner lehnen neuen Baumarkt ab

Bergholz-Rehbrücke Landesplaner lehnen neuen Baumarkt ab

In Bergholz-Rehbrücke wird es keinen neuen Baumarkt geben. Das entschied die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg. Der Hauptgrund sei der fehlende Nachweis einer Baugenehmigung für den Vorläufer, der 2015 geschlossen wurde. Nachdem das Gebäude kein Flüchtlingsheim wurde, wollte die Baumarktkette Toom es wieder übernehmen.

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In Bergholz-Rehbrücke wird es keinen neuen Baumarkt geben. Das entschied jetzt die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Bergholz-Rehbrücke. Einen neuen Baumarkt im Gewerbeareal von Bergholz-Rehbrücke lehnt die Gemeinsame Landesplanung (GL) Berlin-Brandenburg nach erneuter Prüfung definitiv ab. Das teilte sie jetzt der Gemeinde Nuthetal mit, in der sich der Gewerbekomplex befindet. Als ausschlaggebenden Grund führt die GL den fehlenden Nachweis einer Baugenehmigung für den Vorläufer an, der im November 2015 geschlossen wurde. Der Nachweis hätte nach Aussage der Behörde eine Chance für eine Ausnahmeregelung bedeutet.

Als der Landkreis das Gebäude nicht wie geplant als Flüchtlingsunterkunft nutzte, hatten Nuthetals Gemeindevertreter einen Bebauungsplan für das Gebiet beschlossen, der im Kern einen neuen Garten- und Baumarkt vorsah. Die Firma Toom hatte mehrfach ihre Absicht bekundet, nach Bergholz-Rehbrücke zurückkehren und einen etwas größeren Markt eröffnen zu wollen. Dazu hätte Toom aber eine Ausnahmeerlaubnis gebraucht, deren Voraussetzung die Baugenehmigung ist, schreibt die Landesplanung.

Dem Vernehmen nach soll ein DDR-Spezialbaubetrieb mit Sonderrechten den Baumarkt noch in den letzten Wochen der DDR 1990 selbst genehmigt und eröffnet haben. Aufgrund einer Sicherheitseinstufung liegen sämtliche Betriebsunterlagen jedoch unter Verschluss.

Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) hat zudem nach eigenen Angaben vor wenigen Tagen neue Informationen zu den Grundstücksverhältnissen in dem Bereich erhalten, die es aus ihrer Sicht schwierig machen, wieder einen Baumarkt anzusiedeln. Sie will im Juli mit dem Ortsentwicklungsausschuss das weitere Vorgehen beraten, bevor sich im September die Gemeindevertretung erneut mit diesem Thema befasst.

Von Heinz Helwig

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