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Landfrauen stiften Grünes

Golzow Landfrauen stiften Grünes

Zu einer Pflanzentauschbörse haben die Golzower Landfrauen am Samstag eingeladen. Hunderte Stauden, Kräuter und Blumenzwiebeln wechselten den Besitzer. Guten Rat gab es zudem.

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Kräuter sind auf der Pflanzentauschbörse der Golzower Landfrauen sehr beliebt.

Quelle: Krumnow

Golzow. Die Landfrauen aus Golzow lieben die Vielfalt von Blumen in ihren Gärten. Den Beweis traten sie am Samstag bei einer 3. Pflanzentauschbörse an, die die Landfrauen der Ortsgruppe Golzow und Umgebung organisiert hatten. An ihrem Stand vor Landbäckerei und NP-Discounter lenkten sie die Aufmerksamkeit auf Hoffnungsträger einer künftigen Blütenpracht oder ein Gemisch duftendender Kräuter.

Hunderte Pflanzen wechselten innerhalb weniger Stunden die Besitzer. Den Grundstock für den Tausch hatten die rund 30 Frauen der Ortsgruppe geschaffen. „Wovon ich im eigenen Garten zu viel habe, das biete ich hier an und tausche es gegen Pflanzen, die ich in meinem kleinen Garten noch gebrauchen kann“. So erläuterte Sylvia Herrmann, die Vorsitzende der Ortsgruppe, die Grundidee der Tauschbörse.

Die Golzower Landfrauen und die Besucherinnen der Pflanzentauschbörse

Die Golzower Landfrauen und die Besucherinnen der Pflanzentauschbörse.

Quelle: Jürgen Krumnow

Mit einem beachtlichen Tauschpotential rückte Kerstin Schröder an. Das wunderte in diesem Kreis niemand, denn sie ist Inhaberin des Lehniner Koigartens mit einer Fläche von 4000 Quadratmetern. Aber auch sie nahm die eine oder andere Pflanze mit, um den eigenen Bestand zu ergänzen.

Begeistert auf das Angebot der Landfrauen reagierte Ramona Helmchen-Reinholdt. „Ich war wegen des Begriffs Tauschbörse ein wenig verunsichert, weil ich nichts zum Tauschen habe“, sagte sie. Dann aber war sie erfreut zu hören, dass sich ihr Problem mit einem Obolus in die Spendenbüchse beheben ließe. Und sie wurde fündig. „Mein Schnittlauch ist zu spillerig und Bärlauch habe ich mir sonst immer aus dem Wald geholt.“ Zufrieden deckte sie sich ein.

Nicht nur Pflanzen, Knollen und Zwiebeln für Kräuter wie Zitronenmelisse, Oregano und Knoblauch und gar Saatkartoffeln wie die rotschalige „Laura“ hatten die Landfrauen zu bieten. Auch Ratschläge. Einer über mageren Boden klagenden Frau wurde geraten: „Du hast doch einen Nachbarn mit Pferd. Geh rüber, nimm einen Eimer mit und dir wird geholfen.“

Von Jürgen Krumnow

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