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Langes Warten auf ein paar Schilder

Geologischer Wanderweg in Treuenbrietzen Langes Warten auf ein paar Schilder

Tafeln am Geologischen Wanderweg in Treuenbritzen soll es ab September geben. Das Aufstellen scheitert daran, dass die Schilder zunächst vergessen wurden und noch die Holzkonstruktion dafür fehlt.

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Wolfgang Ucksche mit den Tafeln für den Geologischen Wanderpfad in Treuenbrietzen.

Quelle: Michael Greulich

Treuenbrietzen. Besucher des Geologischen Wanderpfads können auf Schildern an Steinen mehr über die Geologie der Region erfahren. Solche Tafeln gibt es hier bereits seit Mitte der 1980er-Jahre. Die alten um neue in der Nähe des Reichhelmteiches im Nieplitztal zu ergänzen, ist bereits seit Jahren im Gespräch. Das Geld für die vier neuen Schilder war da. Sie wurden angefertigt. Nun scheitert das Aufstellen jedoch daran, dass die Schilder zunächst vergessen wurden und noch die Holzkonstruktion dafür fehlt.

Anfang der Woche konfrontierte Katrin Greiser vom Naturpark Nuthe-Nieplitz die Stadtverwaltung mit dem Problem: "Die Tafeln sind schon seit zwei Jahren fertig, stehen aber noch nicht", sagte sie. Bereits im Oktober 2012 hatte die MAZ über fehlende Wegweiser an Wanderstrecken bei Treuenbrietzen berichtet. Treuenbrietzen hatte die Tafeln trotzdem vergessen. "Im Zuge einer Stellenneubesetzung in der Verwaltung", erklärt Wolfgang Ucksche von der Stadtverwaltung. Im Rathaus liegen die Wegweiser immer noch. Auf ihnen stehen Informationen über die Entstehung der Landschaft und der Gesteine. Helmut Päpke installierte vor 30 Jahren erstmals zwölf ähnliche Tafeln.

Ucksche rechnet damit, dass die Schilder im September aufgestellt werden können. "Wann wir genau fertig werden, hängt davon ab, unter welchen Bedingungen der Auftrag umgesetzt wird", sagt Ucksche. Mit Hilfe des Stadtförsters könnten die Tafeln kostengünstiger ihren Platz finden, als wenn der Bauhof die Arbeiten übernehme. "Wir müssen sparen", erklärt Ucksche. Die Kommune gibt in diesem Jahr 5000 Euro für die Tourismusförderung aus.

Fünf andere Tafeln am Mühlentor hat die Stadt ebenfalls noch nicht aufstellen können. Ucksche rät jedoch, den Blick für das Wesentliche zu behalten. "Man sollte unsere Arbeit nicht an ein paar Schildern festmachen", sagt er. "Wir haben noch eine Reihe anderer Baustellen, die auch wichtig sind." So entwickeln er und eine Kollegin gerade eine Imagebroschüre und erneuern einige Wanderkarten.

Von Kerstin Voy

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