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Lauschige Plätzchen in Trebitz zu entdecken

Offene Gärten Lauschige Plätzchen in Trebitz zu entdecken

Detlef Grünthal und Ute Müller haben sich erstmals an der Aktion „Offene Gärten im Hohen Fläming“ beteiligt. Besucher aus nah und fern kamen, das 1500 Quadratmeter große Areal zu entdecken. Dort grünt und blüht es noch enorm und in der Herbstsonne fand jeder sein lauschiges Plätzchen. Eine Lieblingsecke hatten die Gastgeber indes nicht preiszugeben.

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Freude an der Gartenarbeit: Ute Müller und Detlef Grünthal.

Quelle: Johanna Uminski

Brück. Die Herbstsonne verwöhnt nicht nur die Pflanzen, sondern auch die kleinen Gartenbewohner und die großen -besucher. Viele gemütliche Sitzmöglichkeiten und eine Hängematte laden zum Verweilen und einem Plausch ein. Diese Möglichkeit nutzen viele Interessierte, Nachbarn und Freunde. Zum ersten Mal öffnen Detlef Grünthal und seine Partnerin Ute Müller ihr Gartentor anlässlich der Aktion „Offene Gärten im Hohen Fläming“ .

Der rund 1500 Quadratmeter große Garten in Trebitz überrascht mit den vielen kleinen, zum Teil versteckten Ecken, die von den 50 Besuchern am ersten Tag gesucht und gefunden wurden. Die Gäste kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Geraberg (Thüringen) und Vetschau (Spreewald).

Äpfel, Kirschen, Tomaten, Gurken, Kräuter oder Dahlien – die Anlage der beiden Enthusiasten ist eigentlich normal. „Wir haben Pflanzen, die uns Spaß machen“, sagt Ute Müller, die vor vier Jahren wegen der Liebe von Görlitz in den Hohen Fläming, zum Hausherrn Detlef Grünthal, gezogen ist. „Wir stellen in unserem Garten die normalen Dinge in den Mittelpunkt“, sagt die 52-Jährige. Das Besondere sei, dass alte, ländliche Aspekte mit gärtnerischen und erholsamen Elementen verbunden werden. „Wir haben hier die Scheune, den alten Hühner- und Kaninchenstall – und wir mühen uns um die gärtnerische Gestaltung mit den Blumen, Stauden, Gräsern und dem Beerenobst.“

In der warmen Jahreszeit verbringen Ute Müller und ihr Lebensgefährte täglich bis zu 16 Stunden draußen. „Natürlich nicht nur zum Arbeiten“, sagt Müller. Der Garten sei für beide ein Entspannungsraum, um Ausgleich zum Alltag zu finden. Beim Rundblick ins Idyll fallen nicht nur der Bambuswald und die hohen und großen Sonnenblumen ins Auge. „Wir haben an die 30 Dahlien in verschiedenen Sorten und Farben, die noch blühen.“ Einen Lieblingsplatz habe Ute Müller nicht, denn die Aussicht auf den Garten ist von überall schön. Doch zum Ausruhen ist momentan wenig Zeit – es gibt viel Verblühtes abzuschneiden und Obst zu verarbeiten, sagt Müller.

Die Nachbarin Irmgard Stuhlmann ist aus Interesse zu Ute Müller und Detlef Grünthal herübergekommen. „Es ist hier sehr schön - man sieht, dass die beiden sehr fleißig sind und sich viel Mühe gegeben haben.“ Vor allem die vielen und gemütlichen Ecken wirken einladend. „Es gibt hier viele lauschige Plätze“, bestätigt Gartenbesucherin Margot Brilka.

Auf die Idee, bei der Initiative „Offene Gärten“ mitzumachen, kamen die beiden Trebitzer vor drei Jahren als sich selbst ein Domizil in Alt Bork angesehen haben. „Wir wollten uns für Trebitz öffnen und zeigen, dass Gartenarbeit auch Spaß machen kann“, sagte Ute Müller. Weitere Pläne für den Garten gibt es auch. „Die Anlage ist schon fertig – sie soll aber noch heimeliger werden.“ Besucher können sich also schon auf das nächste Jahr freuen, wenn Ute Müller und Detlef Grünthal ihr Gartentor wieder für Gäste öffnen.

Von Johanna Uminski

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