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Potsdam-Mittelmark Leerer Laden wird Einkaufs-Center
Lokales Potsdam-Mittelmark Leerer Laden wird Einkaufs-Center
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21:22 15.03.2018
Die Lebensmittelkette Edeka hat die leerstehenden Ladenflächen (l.) am Kleinmachnower Rathausmarkt übernommen und will ihren Markt zu einem Center erweitern. Quelle: Konstanze Kobel-Höller
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Kleinmachnow

Das Rätselraten um einen Nachfolger für die leerstehenden Geschäftsflächen auf dem Kleinmachnower Rathausmarkt, in denen bis 2016 das Unternehmen Innova Küchen- und andere Haushaltsgeräte verkauft hat, ist beendet: Die Lebensmittelkette Edeka aus Minden-Hannover hat Anfang März die Geschäftsräume vom bisherigen Eigentümer gekauft und plant nach einer kompletten Umstrukturierung der Flächen eine Vergrößerung des eigenen Verkaufsangebotes.

Auf insgesamt rund 2500 Quadratmetern, die hinter dem Treppenhaus des Rathauses auch miteinander verbunden sind, möchte der Konzern künftig anstelle des bisherigen Marktes ein sogenanntes Edeka-Center einrichten. Dieser Markttyp zeichnet sich laut Betreiber durch ein größeres Sortiment aus, vor allem im Frischebereich und an den Bedientheken, aber auch bei nationalen und internationalen Spezialitäten sowie Produkten aus der Region. Durch die Umbauarbeiten, für die zum jetzigen Zeitpunkt ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag veranschlagt ist, haben die Bewohner Kleinmachnows voraussichtlich keine Versorgungs-Engpässe zu befürchten: Edeka versicherte gegenüber der MAZ, dass der Umbau möglichst bei laufendem Verkaufsbetrieb vorgenommen werden soll. Die Fertigstellung des neuen Centers wird für das Frühjahr 2019 erwartet.

Der Drogeriemarkt kann offensichtlich bleiben

Unklar ist hingegen noch, wie es mit dem Drogerie-Discounter Rossmann genau weitergehen wird, der ebenfalls auf den Flächen beheimatet ist, die jetzt von Edeka übernommen wurden. Immerhin hält das Supermarkt-Unternehmen seit vorigem Jahr selbst 25,1 Prozent der Anteile einer gemeinsamen Gesellschaft mit dem Hamburger Drogeriemarkt Budni. Dieser hat angekündigt, dank der Kooporation ab März dieses Jahres erstmals auch bundesweit Filialen eröffnen zu wollen.

Von Seiten Rossmanns heißt es aktuell lediglich, man stehe in Verhandlungen und könne daher noch keine weiteren Aussagen über eine Zukunft in Kleinmachnow machen. Die Edeka-Kette äußerte sich recht zuversichtlich: „ Der Drogeriemarkt Rossmann ist bereits seit vielen Jahren am Rathausmarkt vertreten. Daher und aufgrund der bisherigen guten Zusammenarbeit wird er auch am Standort bleiben.“

Geschäftsräume eignen sich nicht für geplantes Familienzentrum

Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD) freut sich jedenfalls darüber, dass hier nun endlich eine Entscheidung gefallen ist: „Ich finde das sehr schön. Ich begrüße es, dass der Rathausmarkt weiter lebt“, sagte Grubert. Er betonte ferner, dass das neue Konzept sicherlich ein Anziehungspunkt werden würde.

Durch die Vergrößerung der Verkaufsfläche entstehen laut Auskunft von Edeka auch zwischen 30 bis 35 neue Arbeitsplätze – und wenn es nach dem Unternehmen geht, soll dies auch nicht die letzte Investition in der Gegend sein. Man sei grundsätzlich an einer weiteren Expansion in der Region und damit verbunden neuen Standorten interessiert, bekräftigte Edeka-Pressereferentin Miriam Pöttker.

Die Geschäftsräume in Kleinmachnow waren mit der bundesweiten Insolvenz des Innova-Unternehmens frei und seitdem auch nicht mehr neu vermietet worden. Zwischendurch waren sie kurz als möglicher Standort für ein Kleinmachnower Familienzentrum ins Spiel gebracht worden. Doch aufgrund ihrer baulichen Eigenschaften ohne viel natürliches Licht wurde diese Idee rasch wieder beiseite gelegt.

Von Konstanze Kobel-Höller

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