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Potsdam-Mittelmark „Leerstand kennen wir im Dorf nicht“
Lokales Potsdam-Mittelmark „Leerstand kennen wir im Dorf nicht“
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17:12 01.04.2016
Stolze Oberjünner: Kathrin Baatz und Stefan sowie Stefanie Burow. Quelle: Koska
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Oberjünne

Frauenpower und Männer-Unterstützung – in Oberjünne regiert der weibliche Charme. Der bei einer Einwohnerversammlung direkt gewählte Ortsbeirat besteht aus drei Frauen. Im Gemeinderat vertritt ein Mann die Interessen des Dorfes. Stefanie und Stefan Burow sowie Kathrin Baatz leben gern hier und erläutern, weshalb es sich lohnt, in Oberjünne zu leben.

Oberjünne ist doch versteckt und verschlafen, weshalb sollte man hier leben wollen?

Stefan Burow: Wenn ich von der Arbeit aus Berlin komme, empfängt mit hier Ruhe. Es ist eine perfekte Entschleunigung: die Vögel zwitschern, vom Schlafzimmer aus sehe ich am Morgen die Rehe, einfach perfekt.Stefanie Burow: Deshalb bin ich während meines Studiums in Potsdam jedes Mal am Wochenende nach Hause gefahren und zum Glück auch wieder endgültig hier angekommen. Ich hoffe, dass es unserer im Dezember geborenen Tochter Lieselotte auch so ergehen wird.Kathrin Baatz: Es ist tatsächlich diese Idylle, die viele Menschen hierher ziehen lässt. Leerstand kennen wir im Dorf nicht.

Sicher gibt es doch aber etwas zu verbessern?

Kathrin Baatz: Über die Scheune als Treffpunkt haben wir schon gesprochen. Mindestens genauso wichtig ist uns ein Radweg nach Golzow und Cammer und vielleicht ein Spielplatz im Dorf.

Und was läuft gut?

Stefan Burow: Wir haben das Glück der regelmäßigen Busverbindung nach Potsdam und Bad Belzig, eine gut funktionierende Gaststätte und ein kleines Museum. Die Dorfgemeinschaft funktioniert auch immer besser, es gibt gemeinsame Veranstaltungen. An der Dorfweihnachtsfeier nehmen fast alle Teil. Ob Osterfeuer, Maibaumaufstellung und vor allem unser idyllischer Adventsmarkt - langweilig wird es nicht.

Von Andreas Koska

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