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Potsdam-Mittelmark Lehnin stimmt sich auf den Advent ein
Lokales Potsdam-Mittelmark Lehnin stimmt sich auf den Advent ein
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11:14 30.11.2015
Elternvertreter der Lehniner Kita Knirpsentreff bastelten, um Spenden für die Kita zu sammeln. Quelle: Fotos: Christine Lummert
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Lehnin

Der Schnee ließ am ersten Adventssonntag noch auf sich warten, aber die Besucher strömten trotz des nasskalten Wetters zu hunderten zum Lehniner Adventsmarkt. Zum 22. Mal organisierten der Lehniner Tourismusverein und das Evangelische Diakonissenhaus das vorweihnachtliche Fest auf dem alten Amtshof des Klostergeländes.

Zum 22. Lehniner Adventsmarkt strömten die Besucher auf den Amtshof des Klostergeländes Quelle: C. Lummert

Neben vielen Gewerbetreibenden aus der Region und einigen Lehniner Vereinen waren diakonische Einrichtungen mit Ständen auf dem Adventsmarkt vertreten, um für ihre Arbeit zu werben und Spenden einzusammeln. Besonders der ambulante Hospizdienst Potsdam-Mittelmark bot den Besuchern des Marktes viele Möglichkeiten mit einem kleinen Präsent Gutes zu tun.

Das Team am Stand des Lehniner Weinladens am Kloster verbreitete weihnachtliche Stimmung Quelle: C. Lummert

„Alle zwei Wochen kommen einige ehrenamtliche Helfer des Hospizdienstes in kleiner Runde zusammen und fertigen von winterlichen Fensterbildern bis zu kleinen Papiersternen für den Weihnachtsbaum vieles, dass sehr gut bei den Marktbesuchern ankommt“, erklärte Adelheid Preuß, die selbst ein Händchen für geklöppelte Weihnachtsengel hat.

Die Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Angela Schmidt-Gieraths (re.) und die Ehrenamtliche Anne Krause boten selbst gemachte Weihnachtsgeschenke gegen eine Spende. Quelle: C. Lummert

„Die meisten kennen uns schon lange und steuern in jedem Jahr unsere Stände an, auch weil sie wissen, dass das Geld, das sie bei uns in Holundermarmelade oder eine Laubsägearbeit anlegen, einem guten Zweck zufließt“, erklärte Angela Schmidt-Gieraths, die Leiterin des ambulanten Hospizdienstes.

Der Griff in den sogenannten Grabbelsack hilft ebenfalls der ehrenamtlichen Arbeit. Kleine Sachspenden werden hierfür liebevoll verpackt und gegen einen kleinen Obolus dürfen die Marktbesucher in den Tiefen eines Jutesacks ein Überraschungsgeschenk für sich herausfischen. Die ganze Idee erfreut sich auch bei Erwachsenen großer Beliebtheit und der Grabbelsack für die großen Kinder war schneller leer als der für den Nachwuchs.

Die Netzener Landfrauen lasen Märchen vor. Quelle: C. Lummert

Bei den Kleinsten reichte aber auch schon ein Lächeln für den Weihnachtsmann und seine beiden Engel, um ein Geschenk zu erhaschen. Da die weiße Pracht noch fehlt, chauffierte Jeannette Pagenhardt vom Michelsdorfer Kloster-Express die weihnachtlichen Ehrengast nicht im Schlitten, sondern in der Pferdekutsche auf den Adventsmarkt. Neben dem Rotrock hatte sie auch noch romantisches Grün in Form von Mistelzweigen im Gepäck, dass gern von den Marktbesuchern gekauft wurde.

Waffeln und Kuchen gab es gegen eine Spende für die Kita Knirpsentreff Quelle: C. Lummert

Für die Kinder war nicht nur der Weihnachtsmann vor Ort. Am Stand des Lehniner Lauftreffs konnte mit Naturmaterialien gebastelt werden und im Gewölbekeller lasen die Netzener Landfrauen wieder aus dem dicken Märchenbuch vor. Im Amtshaus spielte wieder die Potsdamer Puppentheater ein kleines Stück, das viele kleine Zuschauer anzog.

Der Lehniner Bläser- und Posaunenchor spielt auf dem Festplatz. Quelle: C. Lummert

Glühwein, kandierte Früchte und deftiges vom Grill hielten auch die erwachsenen Gäste bei Laune, bevor am späten Nachmittag viele vom Festplatz in die Klosterkirche zogen, um dem Weihnachtsoratorium der Lehniner Kantorei unter der Leitung von Uwe Klußmann zu lauschen.

Das Team der Teltower diakonischen Werkstätten verkaufte Arbeiten aus der Behindertenwerkstatt. Quelle: C. Lummert

Von Christine Lummert

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