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Potsdam-Mittelmark Lehniner fordern Tempo 30 für Laster
Lokales Potsdam-Mittelmark Lehniner fordern Tempo 30 für Laster
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11:28 17.04.2018
Die Damsdorfer Chaussee muss eine Menge von der Autobahn kommenden Verkehr aushalten. Quelle: Frank Bürstenbinder
Lehnin

Die Anwohner der Damsdorfer Chaussee lassen nicht locker. Auf der jüngsten Bauausschusssitzung der Kloster Lehniner Gemeindevertretung erneuerten Bürger ihre Forderung nach einer Tempo-30-Begrenzung für Lkw für das von der Autobahn kommende Teilstück der Landesstraße 86. „Wir beschweren uns nicht ohne Grund. Die viel von Lastwagen befahrene Straße ist eng bebaut. Außerdem verleitet die Gefällestrecke zum Rasen“, sagte Anwohner Michael Arndt.

Dichter Verkehr vor der Haustür

Seit 2015 machen die Lehniner entlang der Damsdorfer Chaussee mobil gegen Lärm und Erschütterungen, die vom dichten Verkehr vor ihrer Haustür ausgehen. Über 40 Unterschriften von Hausbesitzern wurden damals gesammelt. Doch die Verkehrsbehörde des Landkreises schmetterte das von der Kommune aufgenommene Ansinnen einer Geschwindigkeitsbegrenzung ab. Wie von Vize-Bürgermeister Berthold Satzky zugesichert, unternimmt jetzt Kloster Lehnin einen erneuten Versuch, um Tempo 30 beim Landkreis Potsdam-Mittelmark zu beantragen.

Defekte Fahrbahndecke der Damsdorfer Chaussee in Lehnin. Quelle: Frank Bürstenbinder

Die Damsdorfer Chaussee ist Bestandteil einer umfangreichen Vorlage zu Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Bereits auf der Bauausschusssitzung in der vergangenen Woche kündigte Satzky neben einem Tempo-30-Antrag auch einen Antrag zur Installation eines stationären Blitzers an. „Die Entscheidung liegt allerdings beim Landkreis“, stellte der Vize-Bürgermeister klar. Sollte Kloster Lehnin mit seinem Antrag erneut scheitern, bleibt den Anwohnern nur der Klageweg.

Für Anwohner wie Michael Arndt steht fest, dass sich die Belastungen und Gefährdungen für Anwohner und Gebäude im letzten Jahr eher noch verschlimmert haben. „Der altersschwache Unterbau der Damsdorfer Chaussee ist für die heutigen Ansprüche absolut unzureichend. Man kann es wohl nur als großes Glück bezeichnen, dass es in diesem Bereich noch nicht zu größeren Unfällen mit den oft zu schnell fahrenden Lkw gekommen ist“, heißt es in einem bereits im Februar an den Bauausschuss übergebenen Antrag.

Von Frank Bürstenbinder

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