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Potsdam-Mittelmark Letzte Hoffnung: Termin beim XXL-Ostfriesen
Lokales Potsdam-Mittelmark Letzte Hoffnung: Termin beim XXL-Ostfriesen
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00:29 01.06.2015
Schaulustige auf dem Hof in Schlalach: XXL-Ostfriese Tamme Hanken packt kräftig zu. Quelle: A. Koska
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Schlalach

Dieser gilt als Koryphäe – durch Fernsehsendungen bekannt geworden und firmiert ob seiner körperlichen Größe als der XXL-Ostfriese und „der Knochenbrecher“. Entsprechend groß sind Zuspruch und Erwartungen, wenn er zur Außensprechstunde in der Mark erscheint.

Tamme Hanken widerspricht prompt der Vermutung der Wildemanns, dass ein Gelenk beim Hund ausgeschlagen ist. „Das Gegenteil ist der Fall. Er hat sich überdehnt“ lautet die Diagnose. Allerdings macht der Tierheilpraktiker dem Berliner Ehepaar klar, dass sich Max’ Lebenszeit dem Ende zuneigt und sie ihn verwöhnen sollten. Deshalb der Rat zu Malzbier und viel Geflügel. „Kostet nichts“, werden die Senioren verabschiedet, die – mit einem Rezept in der Tasche und der weniger erfreulichen Prognose – mit einer gewissen Zufriedenheit die Heimresie antreten.

Im Viertelstundentakt kamen die nächsten Tiere an die Reihe – Hunde und Pferde. „Es haben sich 20 Halter angemeldet“, berichtet Heike Bobel. Sie hat den prominenten Ratgeber eingeladen. „Ich bin jetzt Kollegin von ihm“, sagt die 47-Jährige. Vor einem Jahr habe sie die Tierheilpraktikerausbildung abgeschlossen und seit Monatsanfang hält sie das Diplom als Tierphysiotherapeutin in der Hand. „Am Sonntag wird meine Praxis mit einem Fest offiziell eröffnet“, erklärt sie

Derweil geht die Sprechstunde auf dem Vierseithof weiter. Der eine oder andere Hund guckt anfangs verängstigt auf den „Knochenbrecher“. Alle lassen sich jedoch untersuchen. Ein kleine Schar von Neugierigen, die das bekannte TV-Gesicht sehen will, schaut und hört gespannt zu. Einige Fanklub-Mitglieder aus Teltow-Fläming sind mit einem kleinen Geschenk angereist: ein selbst geschnitztes Holzpferd.

Tamme Hanken lässt indes „Medusa“ auf und ab gehen. Dann muss die Betreuerin mit der Stute traben. „Wir sind hier, weil drei Tierärzte nicht sagen konnten, weshalb Medusa lahmt“, erzählt Manuela Hegner. Jetzt hofft die Potsdamerin auf den Ostfriesen. „Der Sattel sitzt falsch, dadurch wird das Pferd an der Schulter behindert, es hat sicher Kopfschmerzen“, sagt der Experte.

Außerdem werde es zu wenig bewegt. Also empfiehlt für die nächste Zeit regelmäßige Beschäftigung mit dem Pferd, immer im Wechsel Schritt und Trab, drei Stunden täglich. Die Besitzerin will sich dran halten und auch einen neuen Sattel kaufen, damit ihre 23 Jahre alte Stute noch ein paar glückliche und zufrieden Jahre vor sich hat.

Der Sitz des Sattels wird des öfteren kritisiert. Einmal auch die Trense aus Kupfer im Maul und der schlechte Hufbeschlag. „Als ich das erste Mal in Ostdeutschland war, hattet ihr die besten Sattler und Schmiede. Jetzt hat sich das Niveau leider angepasst“, schimpfte Hanken. Seine nächste Station diesmal: Thüringen. Erst am Wochenende geht es dann wieder ins heimische Filsum.

Heike Bobel hat einiges dazugelernt und ihrem Vorbild assistiert. „Es war eine lehrreiche Erfahrung“, so ihr Resümee.

Von Andreas Koska

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