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Potsdam-Mittelmark Leuchtspur zur Therme
Lokales Potsdam-Mittelmark Leuchtspur zur Therme
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09:58 22.10.2013
Die Stein-Therme bei Nacht. Quelle: Dirk Fröhlich
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Bad Belzig

Dort stellte Carsten Tarrach, Künstler und Mitarbeiter des Jugendfreizeitzentrums Pogo, jetzt Pläne zur Umgestaltung der Außenanlagen der Einrichtung vor. Noch lautet der Arbeitstitel für dieses Projekt: "Bürgerpark am Pogo". Doch die in diesem Zusammenhang geborene Idee zur Leuchtspur, beginnend am Bahnhof, durch den Pogo-Park, die Innenstadt bis zur Stein-Therme führend, soll Bad Belzig eine neue Attraktion und damit eine Marke bescheren.

Gleichzeitig soll der Lichterpfad aber auch die bislang immer wieder als Defizit empfundene fehlende Achse vom Bahnhof zum Thermalbad bilden. Ob Bad Belzig sich in den kommenden Jahren zum Bädertitel die neue Stadtmarke leisten kann, wird sich zeigen. Im Hauptausschuss wurde das Vorhaben zumindest wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Die Volksvertreter besetzten eine Arbeitsgruppe aus Politikern und Verwaltern. Sie soll das Projekt begleiten und nach Fördermöglichkeiten suchen. Immerhin wären den Planungen zufolge allein für die Umgestaltungdes teilweise verwilderten Geländes zwischen Berliner- und Bahnhofstraße etwa 250.000 Euro fällig.

Der Bad Belziger Landschaftsplaner Gunnar Lange und dessen Mitarbeiter haben die Unterlagen erstellt. Die von der Verwaltung finanzierten Papiere sehen die Öffnung des vor Jahrzehnten verschlossenen Zugangs in der Bahnhofsgasse, die Erweiterung des Eingangs von der Berliner Straße, neue Wege und die mehrere Plätze vor. Laut Lange werden die vorhandene Bühne, die Tanzfläche und die Bar in die Arbeiten eingeschlossen. Dabei sollen die alten Gehölze erhalten bleiben.

Haus der Ideen

  • Die Lichtinstallation „Illegaler Grenzübertritt“ am Pogo-Eingang von der Berliner Straße soll Teil der Leuchtspur sein. Der Dippmannsdorfer Künstler Carsten Tarrach hat die Skulptur 2011 gemeinsam mit Jugendlichen geschaffen.
  •  Betreiber des Jugendmedienzentrums Pogo ist das Sozialpädagogische Institut Berlin „Walter May“ (SPI). Die Stadt übertrug der SPD-nahen Stiftung das Pogo 2010.
  •  Bis 1996 war es in Trägerschaft des Landratsamtes gewesen. Danach wurde die Einrichtung an die Stadt Belzig übergeben.
  •  Das Gutshaus, in dem das Pogo residiert, stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Ziel sei es, erklärte Annegret Büchner vom Büro Lange, "den Park für eine bessere Aufenthaltsqualität sinnvoll zu ordnen. Ansonsten ist er irgendwann Wildnis." Entstehen soll eine pflegeleichte Grünanlage. Das Parkprojekt soll gleichzeitig zum ersten Baustein für die Lichterspur durch Bad Belzig werden.

"Das ist eine sehr interessante Sache, die nicht in die Schublade gelegt werden sollte", sagte Bürgermeisterin Hannelore Klabunde (parteilos). Gleichzeitig bat sie darum, nach Möglichkeiten zu suchen, Jugendliche an der Vorbereitung des Umbaus zu beteiligen. Auch Dietmar Hummel (FDP) war von den Ausführungen Büchners und Tarrachs angetan. "Wir haben über einen kleinen Stadtpark geredet, ich finde die Idee gut. Für das Projekt kann man sich erwärmen", sagte er. Weil das Areal nicht im Sanierungsgebiet liegt, können nach Auskunft von Bauamtsleiter Christoph Grund für die Umsetzung des Vorhabens keine Gelder aus der Städtebauförderung verwendet werden. Vorab versprach Klabunde bereits, freie Mittel aus dem Haushalt 2014 für das Projekt Pogo-Park zu reservieren. Es soll in mehreren Abschnitten verwirklicht werden.

Von Bärbel Kraemer

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