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Linke kritisiert das Bauprojekt Blütentherme

Werder Linke kritisiert das Bauprojekt Blütentherme

Der Ortsverband der Linken in Werder fordert einen Rechnungsprüfungsauftrag hinsichtlich der Kosten für die Blütentherme in den Havelauen. Fraktionsvorsitzende Renate Vehlow spricht sich für mehr Transparenz gegenüber den Werderanern aus, „die das Projekt mit ihren Steuergeldern mitfinanzieren“. Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) zeigte sich verwundert.

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Blütentherme in Werder

Quelle: Christel Köster

Werder. In einer Presseerklärung hat sich Renate Vehlow vom Ortsverband der Linken in Werder am Donnerstag kritisch gegenüber dem Projekt Blütentherme geäußert. „Statt nach sechs Jahren Bauzeit und 21 Millionen Euro Kosten endlich Reue zu zeigen und den Bürgern reinen Wein einzuschenken, wird das Fiasko mit der Therme schöngeredet“, schreibt Vehlow und nimmt damit Bezug auf den Eintrag im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler (MAZ berichtete).

Ein Großteil der städtischen Rücklagen sei für die Fertigstellung der Blütentherme ausgegeben worden, heißt es weiter. Das Ziel, Werder 2019 schuldenfrei zu bekommen, sei damit hinfällig. Die Linke fordert nun einen Rechnungsprüfungsauftrag. Es dürfe nicht sein, dass alle Werderaner mit den Steuergeldern den Badbau mitfinanzieren, obwohl laut Stadtplanern nur 20 Prozent der Einwohner die Therme nutzen werden.

Manuela Saß stellt sich weiter hinter das Projekt

Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) zeigte sich verwundert über die Aussagen der Linken. Die Stadt habe hinlänglich dargelegt, wie wichtig die Blütentherme für die weitere Stadtentwicklung sei, sagte sie auf Anfrage der MAZ. „Die Voten der Stadtverordnetenversammlung zu den jüngsten Entscheidungen zeigen mir, dass das die meisten auch verstanden haben“, so Saß weiter. Dass Werder für Zuzügler attraktiver wird, habe die Stadt nicht zuletzt dem Projekt Blütentherme zu verdanken.

Anstelle einer Therme hätten die Havelauen Vehlow zufolge eine Schule, mehr Kinderbetreuung, eine Sportstätte und ein Jugendzentrum viel nötiger. Die Blütentherme taucht im Schwarzbuch auf, weil der Steuerzahlerbund die von der Stadt angegebenen Mehrkosten bis zur Fertigstellung von zehn Millionen Euro für zu niedrig hält. Für die Folgekosten gebe es noch keine Berechnung. Saß hält diese Vorwürfe für ungerecht.

Von Luise Fröhlich

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