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Potsdam-Mittelmark Linken-Politikerin will mehr Hilfe der Maia
Lokales Potsdam-Mittelmark Linken-Politikerin will mehr Hilfe der Maia
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08:45 28.07.2016
Quelle: dpa
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Bad Belzig

Der Bestand an Langzeitarbeitslosen im Landkreis Potsdam-Mittelmark bereitet Astrit Rabinowitsch (Linke) Sorgen. Deshalb soll insbesondere die Mittelmärkische Agentur für Arbeit (Maia) ihre Möglichkeiten weiter ausloten, die Betroffenen (wieder) in Beschäftigung zu bringen.

Das hat die Wiesenburger Sozialpolitikerin gefordert, als der Rechenschaftsbericht der kreiseigenen Behörde in der letzten Parlamentssitzung vor der Sommerpause zur Debatte stand. Wohl wissend, dass insbesondere das zuletzt wirkungsvolle Programm „Stärken 50plus“ 2015 zu Ende gegangen ist, empfahl sie, ähnliche Instrumente zu suchen. Denn 52 Prozent der Betroffenen sind diese reifen Semester.

Zumindest dafür sei kein adäquater lokaler Ersatz zu finanzieren, hat ihr Wolfgang Blasig (SPD) geantwortet. Gleichwohl der Landrat den Diskurs darüber befürwortet. Tatsache ist, dass sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen zwischen Havel und Fläming – nach einem Rekordhoch 2014 (2888) jetzt trotz schon längerer Zeit florierender wirtschaftlicher Konjunktur – lediglich auf dem Niveau von 2012 befindet: Etwas mehr als 2600 Männer und Frauen sind registriert.

Das geht aus der jüngst veröffentlichten Statistik hervor. Während die Zahl aus dem Bereich der Arbeitsagentur (Sozialgesetzbuch III) kontinuierlich von 452 auf 306 sank, ist jene aus dem Bereich des Maia-Jobcenters von 2158 auf 2295 (Sozialgesetztbuch II) gestiegen; gleichwohl es – zuletzt um knapp sechs Prozent – zum dritten Mal in Folge einen Rückgang gab.

Insofern sieht sich Bernd Schade bestätigt, weiter auf die Arbeitsförderung mit gesundheitsbezogener Ausrichtung (Amiga), intensives individuelles Fallmanagement und das neue Programm „Soziales Teilhabe“ mit 50 Stellen zu setzen, um die Männer und Frauen mit Vermittlungshemmnissen, wie es in der Behördensprache heißt, möglichst wieder in Lohn und Brot zu bringen.

Die eigenen Zielstellungen seien mit Ausnahme des Auslaufmodells „50plus“ erfüllt worden. Immerhin stellen die leicht steigende Zahl und die fast gleiche Nachhaltigkeitsquote von knapp 70 Prozent der Vermittlungen nach Einschätzung des Fachbereichsleiters ein vergleichsweise gutes Resultat dar.

Von René Gaffron

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