Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Linthe bekommt ein neues Wohngebiet
Lokales Potsdam-Mittelmark Linthe bekommt ein neues Wohngebiet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:46 02.05.2018
Platz für neue Häuser will Linthe am Lerchenweg schaffen. Zwischen Ortsrand und Sportplatz könnten 32 neue Grundstücke entstehen. Quelle: Thomas Wachs
Anzeige
Linthe

Die Pläne für eine neues Wohngebiet am Linther Sportplatz werden konkreter. Die neu ausgewiesenen Grundstücke werden eine Mindestgröße von 600 Quadratmetern haben. Das geht aus den in der jüngsten Gemeindevertretersitzung von Planer Erik Haase vom Büro Idas aus Luckenwalde vorgestellten Entwürfe für die Änderung des Flächennutzungsplans und den neuen Bebauungsplan hervor.

Insgesamt sollen auf dem rund 2,8 Hektar großen Areal am Ortsrand 32 Grundstücke und eine Verbindungsstraße in dem neuen Wohngebiet entstehen. Die sechs Meter breite Straße schlängelt sich dann zwischen dem Nicheler Weg und der Landesstraße L 85 in Richtung Treuenbrietzen. Von ihr aus wird künftig auch eine Zufahrt zum Sportplatz möglich sein.

Einfahrt von hinten nicht mehr möglich

„Ich kann die Straßenführung nicht nachvollziehen“, kritisierte der Abgeordnete Sandro Schröter. Denn vier der elf der an das neue Baugebiet anliegenden Bestands-Grundstücke könnten dann nicht mehr an ihrer Rückseite angefahren werden. Laut Planer Erik Haase lasse der Entwurf durchaus noch Änderungen zu. Doch ließen sich durch die nun vorgeschlagene Straßenführung die neuen Grundstücke individueller zuschneiden.

Den Kirchturm immer im Blick hätten Bauherren im neuen Linther Wohngebiet am Ortsrand. Quelle: Thomas Wachs

Insgesamt sollen knapp 23 000 Quadratmeter für die Wohnbebauung erschlossen werden. 5000 Quadratmeter werden für die Straßen und die Grünflächen benötigt. Entlang der neuen Straße sollen 24 Bäume gepflanzt werden und weitere 19 auf einer östlich des Baugebietes geplanten Grünfläche. Trotzdem werden noch weitere Ausgleichspflanzungen andernorts notwendig, um die Vorgaben zu erfüllen.

Vor möglichen Änderungen wollen Gemeindevertreter und Planer die Auslegung und die daraus resultierenden Vorschläge und Anregungen abwarten. Die Entwürfe hat die Gemeindevertretung vorerst einstimmig gebilligt. Vom 29. Mai bis zum 3. Juli sind sowohl der Entwurf des B-Plans, als auch die Änderung des FNP in der Brücker Amtsverwaltung während der Öffnungszeiten einsehbar. Während der Frist können Behörden und Bürger Stellungnahmen zu den Plänen abgeben.

Pläne schon seit Jahren in der Schublade

Überlegungen für das „Wohngebiet am Sportplatz“ gab es in der Gemeinde schon vor mehr als zehn Jahren. Die Planungen ruhten jedoch seither. Da Linthe direkt an der Autobahn 9 liegt und der Bahnhof in Brück nur drei Kilometer entfernt ist, hoffen die Linther auf starke Nachfrage. Sie wollen auch mit den im Verhältnis zum Speckgürtel und Berlin günstigeren Grundstückspreisen punkten. Das Dorf hat gegenwärtig 660 Einwohner. Rund 100 Bürger könnten mit dem neuen Baugebiet hinzukommen.

Von Andreas Koska

Mit einem klaren Statement für den Umweltschutz haben sich acht Schülerinnen des Haeckel-Gymnasiums in Werder für das Finale von „Odyssey of the Mind“ in den USA qualifiziert. Bei Langzeit- und Spontanaufgaben mussten sie verschiedene Probleme kreativ lösen. Vor dem Flug in die Staaten gab es aber erst noch ein ganz reales Problem zu bewältigen.

22.05.2017

Auf einem alten Kasernengelände kann eine Menge passieren. Das bekamen zahlreiche Kameraden aus Kloster Lehnin zu spüren. Mehrere Feuerwehren eilten nach Damsdorf. Dort wurde ein Gebäudebrand mit einer vermissten Person gemeldet. Außerdem war ein Bauarbeiter in einen Schacht gestürzt. Zum Glück entpuppte sich alles als eine Übung.

22.05.2017

Das Ehepaar Drobbe liebt Flugzeuge. Man könnte meinen, die Heimat im Umfeld des BER wäre da kaum zu toppen. Und dennoch: Die Drobbes haben sich eine neue Heimat gesucht und sie in Bad Belzig gefunden. Dort möchten sie alt werden. Wer glaubt, sie hätten den Fluglärm nicht ausgehalten, liegt jedoch falsch. Es gibt ein Problem, das für die Familie viel schwerer wiegt.

25.05.2017
Anzeige