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Potsdam-Mittelmark Jugendarbeit im Fokus des Familienzentrums
Lokales Potsdam-Mittelmark Jugendarbeit im Fokus des Familienzentrums
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17:24 21.02.2018
Lisa Stichowski und Miriam Wlodarski (r.) vor dem Wusterwitzer Familienzentrum. Quelle: Marion von Imhoff
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Wusterwitz

Im fünften Jahr des Bestehens gibt es ein neues Gesicht im Wusterwitzer Familienzentrum: die Jugend- und Schulsozialarbeiterin Lisa Stichowski. Mit ihr arbeitet Zentrums-Koordinatorin Miriam Wlodarski künftig bei ausgewählten Projekten zusammen.

Lisa Stichowski ist seit Januar Mitarbeiterin des Vereins „Diakonisches Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark“ für Schulsozial- und offene Jugendarbeit in Wusterwitz. Die 25-jährige gebürtige Tucheimerin folgt auf Anne Flechsig, die in den Hort der Wusterwitzer Grundschule gewechselt ist. Die Diakonie ist Träger des Familienzentrums. Zuständig ist Lisa Stichowski für das soziale Miteinander der Schüler und den Jugendtreff.

Wlodarski wünscht sich mehr Zulauf für das Familienzentrum

Im Mai vor fünf Jahren wurde das Familienzentrum unter Förderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark gegründet. Leiterin Miriam Wlodarski rührt weiterhin die Werbetrommel für die Angebote des Zentrums als Begegnungsstätte und Infostelle für alle sozialen Fragen. „Der innere Schweinehund, ins Familienzentrum zu gehen, ist bei manchen doch groß, das ist schade. Denn wenn Familien dann kommen, wollen sie nicht mehr weg.“ Mit dem bisherigen Zulauf von rund 400 Besuchen im vorigen Jahr zeigt sich die 31-jährige nicht zufrieden: „Da ist noch Luft nach oben.“ Denn hinter der Zahl verbergen sich viele Stammbesucher, die mehrfach an Veranstaltungen teilnehmen.

Das Familienzentrum hat nicht nur junge Mütter im Blick, die frischgebackenen Eltern, sondern die ganze Familie. Für Miriam Wlodarski ist es die Gelegenheit, den Fokus durch die Zusammenarbeit mit Lisa Stichowski nun vermehrt auch auf Jugendliche zu richten. Ein Punkt dabei sind die Freizeittreffs in den Dorfgemeinschaftshäusern in Bensdorf und Zitz. „Da setzen wir uns mit den Kindern, Jugendlichen und Familien zusammen mit einer Bastelidee oder einem Spiel“, sagt Miriam Wlodarski. Angebote wie das Schülercafé an der Grundschule und der benachbarte Jugendtreff bleiben natürlich erhalten.

Von Südafrika nach Wusterwitz

„Das Schülercafé ist eine niedrigschwellige Möglichkeit, mit den Kindern in Kontakt zu kommen und als Schulsozialarbeiterin Vertrauen aufzubauen“, sagt Lisa Stichowski. „Da gibt es Spiele, eine Sitzecke für die entspannte Atmosphäre und das wird gerade von ruhigeren Kindern in Anspruch genommen, die nicht mal schnell in der Hofpause Kontakt knüpfen können.“

Lisa Stichowski hat in Stendal Angewandte Kindheitswissenschaften studiert. Auf die Wusterwitzer Stelle beworben hat sie sich aus Johannesburg in Südafrika, wo sie ein Jahr lang als Sozialarbeiterin an einer Schule gearbeitet hat. Zuvor war sie sieben Monate in Burg als Betreuerin einer Wohngruppe für Jugendliche tätig.

Von Südafrika nach Wusterwitz: „Das war ein Kulturschock, sowohl von Deutschland hin als auch zurück“, sagt Lisa Stichowski. „Viele Problematiken, die wir hier als schlimm empfinden, sind, wenn man die südafrikanischen Verhältnisse heranzieht, nicht so dramatisch.“

Miriam Wlodarski arbeitet auch mit Ehrenamtlichen zusammen. Sie freut sich nun über den fachlichen Austausch mit ihrer Kollegin und sieht ihn als dringend notwendig an: „Ich habe händeringend darum gebeten bei der Neubesetzung der Stelle.“

Von Marion von Imhoff

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