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Lkw fährt in Stauende: Gaffer behindern Einsatz

A10 bei Potsdam Lkw fährt in Stauende: Gaffer behindern Einsatz

Schwerer Unfall auf der A10: Am Dreieck Potsdam ist in der Nacht zum Samstag ein Lastwagen in ein Stauende gefahren und hat dabei zwei Autos gerammt. Eine Frau wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Rettungseinsatz wurde erneut massiv durch Gaffer behindert.

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Ein Auto wurde wie eine Ziehharmonika zusammengedrückt..

Quelle: Julian Stähle

Glindow. Es sind dramatische Bilder, die sich den Rettungskräften in der Nacht zum Samstag auf der A10 zwischen Glindow und dem Autobahndreieck Potsdam in Richtung Frankfurt (Oder) bieten: Ein polnischer Autotransporter übersah kurz nach Mitternacht offenbar, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geriet und rammte zwei vor ihm fahrende Autos.

„Wie eine Ziehharmonika“

Durch die Kollision wurde ein Kia in die Mittelleitplanke gedrückt und völlig zusammengeschoben. „Wie eine Ziehharmonika wurde das Heck des Pkw eingedrückt“, beschreibt ein Retter den Zustand des völlig zertrümmerten Fahrzeugs. Nach MAZ-Informationen wurde eine Frau in dem Wagen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Nach der aufwändigen Befreiung durch die Feuerwehr und Rettungskräfte wurde sie mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

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Bei einem Unfall auf der Autobahn 10 bei Glindow (Potsdam-Mittelmark) sind fünf Menschen verletzt worden - einer von ihnen lebensgefährlich. Ein Lastwagen war in der Nacht zum Samstag am Autobahndreieck Potsdam in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) in ein Stauende gefahren.

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Das zweite Auto landete rechts im Straßengraben und wurde massiv beschädigt. Welche Rolle ein drittes beteiligtes Fahrzeug spielte, war zunächst unklar.Insgesamt wurde bei dem Unfall zwei Personen schwer und drei leicht verletzt, drei weitere Unfallbeteiligte blieben unverletzt.

Gaffer behindern erneut Rettungseinsatz

Die Autobahn wurde für vier Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die schrecklichen Bilder lockten erneut zahlreiche Autofahrer, die im kilometerlangen Rückstau standen, nach vorne an die Unfallstelle. Schnell bildete sich eine große Traube von mehreren Dutzend Menschen, die den Rettungseinsatz behinderten. Erst ein Polizeieinsatz der Polizei konnte die Gaffer dazu bewegen, sich hinter die Absperrung zurückzuziehen und die weiter anrückenden Einsatzfahrzeuge durchzulassen.

Erneut haben Gaffer den Einsatz gestört

Erneut haben Gaffer den Einsatz gestört.

Quelle: Julian Stähle

Erster schwerer Verkehrsunfall für Lehniner Kameraden

Für die Kameraden der Feuerwehr Lehnin war dieser Einsatz besonders schwer: Es ist der erste schwere Verkehrsunfall für die Wehr nach dem tragischen Unfalltod ihrer beiden Kameraden im September. Damals fuhr ein Lastwagenfahrer nahezu ungebremst in eine abgesicherte Unfallstelle und rammte eines der Einsatzfahrzeuge.

Von MAZonline / dpa

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