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MAZ-Umfrage: Wusterwitzer wollen Radwege

Zuhause in Wusterwitz MAZ-Umfrage: Wusterwitzer wollen Radwege

Das Ergebnis der MAZ-Zuhause-Umfrage ist klar und deutlich: 86,3 Prozent der Einsender wollen, dass der Radweg an der stark frequentierten Bundesstraße 1 von Plaue über Neubensdorf in Richtung Sachsen-Anhalt sowie der Radweg von Wusterwitz nach Ziesar endlich gebaut werden.

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Radler auf der Uferpromenade am Wusterwitzer See.

Quelle: Dirk Fröhlich

Amt Wusterwitz. Die Wusterwitzer, Bensdorfer und Rosenauer mit ihren jeweiligen Ortsteilen haben ihre Dörfer noch ein bisschen besser kennengelernt. Sogar aus der Vogelperspektive. Zwei Wochen lang wurde in der neuen Reihe „MAZ zu Hause in...“ aus jedem einzelnen Ort des Amtes Wusterwitz berichtet. Gerade ist das Amt Brück mit Golzow an der Reihe. Was die Dörfer so lebenswert macht und welche Probleme es gibt, spiegelt auch die MAZ-Umfrage wider. Der Zulauf reißt nicht ab, allerdings konnten nur die Antworten bis zum Stichtag 2. März berücksichtigt werden. Zu den vier nebenstehenden Fragen (siehe Diagramm) wurden jeweils vier Beantwortungsmöglichkeiten vorgegeben.

Das Ergebnis ist klar und deutlich: 86,3 Prozent der Einsender wollen, dass der Radweg an der stark frequentierten Bundesstraße 1 von Plaue über Neubensdorf in Richtung Sachsen-Anhalt sowie der Radweg von Wusterwitz nach Ziesar endlich gebaut werden. Für den Lückenschluss sind in der Bürgerschaft sogar Unterschriften gesammelt worden. Bisher scheiterte eine Umsetzung beim Land am Geld und an Grundstücksfragen.

Windkraft spaltet Bevölkerung

Die Windkraft spaltet die Bevölkerung. Während 37,9 der Einsender finden, dass schon zu viele Windräder stehen, sind 29,8 Prozent davon überzeugt, dass die Bürger ohnehin nicht gefragt werden. Fast ähnlich viele, nämlich 28,2 Prozent glauben, die Energiewende nicht anders hinzubekommen. Nur 4,8 Prozent lässt dieses Thema kalt. Während sich die Räder im Windpark Zitz-Warchau schon seit Jahren drehen, wollen Investoren bei Wusterwitz und in der Gemarkung Bensdorf weitere 200 Meter hohe Giganten errichten – auch im Wald. Ein Bürgerverein begleitet diese Pläne kritisch.

Mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer (58,1 Prozent) fühlen sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark gut aufgehoben. 25 Prozent ist es egal, wohin sich das Amt Wusterwitz bei der geplanten Kreisgebietsreform umschaut, wenn nur das Amt erhalten bleibe. 9,7 Prozent würden eine Orientierung zur Stadt Brandenburg an der Havel befürworten.

„Weil es uns hier gefällt“

Warum die Wusterwitzer, Neu- und Altbensdorfer, Vehlener, Woltersdorfer, Herrenhölzer, Warchauer und Gollwitzer, Zitzer, Rogäsener und Viesener in ihrem Ort leben, gibt es vor allem zwei Gründe. Weil es ihnen hier gefällt, sagen 49,2 Prozent der Einsender und 40,3 Prozent, weil sie dort geboren sind. Die Liebe spielt für 15,3 Prozent und der Beruf eine untergeordnete Rolle.

Außerdem haben die Leser einige Thema aufgeschrieben, die ihnen am Herzen liegen und worüber die MAZ berichten sollte. Dazu gehört neben Dreckecken und Schandflecken unter anderem der lästige Durchgangsverkehr durch Wusterwitz, die derzeitige kritische gastronomische Versorgung, eine fehlende Drogerie und ein zweiter Einkaufsmarkt, der Ausbau des Radwegenetzes oder der Ruf nach altersgerechtem Wohnen. In den kleineren Orten wird vor allem die unzureichende Busanbindung kritisiert. Auch die Zukunft des Warchauer Parkes bewegt zum Beispiel die Gemüter.

Von Claudia Nack

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