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Potsdam-Mittelmark Mädchenzukunftswerkstatt ist offiziell eröffnet
Lokales Potsdam-Mittelmark Mädchenzukunftswerkstatt ist offiziell eröffnet
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10:44 06.06.2016
Unter Anleitung der Auszubildenden Friederike Neugebauer (M.) bauten sich die Mädchen in ihrem neuen Treffpunkt ein Holzpodest. Quelle: HH
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Teltow

Ein bisschen einleben müssen sich die neun- bis 14-jährigen Mädchen in ihrem neuen Treffpunkt in der Teltower Käthe-Niederkirchner-Straße 2 noch. Nachdem ihre Mädchenzukunftswerkstatt am 18. April aus den maroden Räumen in der Oderstraße in die ehemalige Schlecker-Drogeriefiliale umzog, haben sie sich ihre Begegnungsstätte nach eigenen Vorstellungen wieder eingerichtet. Mit einem kleinen Fest soll das neue Haus an diesem Montag offiziell in Besitz genommen werden.

Aus diesem Anlass wurde auch das Holzpodest pünktlich fertig, das die Mädchen in der vergangenen Woche unter Anleitung der Auszubildenden Friederike Neugebauer von der in Teltow ansässigen Holzwerkstatt Potsdam zusammenbauten. Es kann als kleine Bühne genutzt werden. Das Holz aus Tischlerplatte und die Dachlatten hatte ihnen der Betrieb spendiert. Friederike hatte das Grundgerüst nach den Wünschen der Mädchen in der Werkstatt vorbereitet und es in den Treffpunkt gebracht. Dort wurden die restlichen Teile zusammengeschraubt. Nach einem Anstrich kam ein knallig-farbener Teppich obendrauf, um auf dem Podest auch mal ausgiebig chillen zu können. Zwei Einschübe bieten ausreichend Stauraum für die Bastelsachen, die im Kreativraum gebraucht werden. Dieser befindet sich noch im Aufbau. Tische und Regale müssen aufgestellt werden, um die Windows-Color-Bilder für die Fenster oder für die Hände die Tattoos herstellen zu können, die etwa eine Woche lang auf der Haut halten.

Gebastelt wird ebenso noch am künftigen Gesamtprogramm, das mit den Mädchen gemeinsam zusammengestellt werden soll. „Wir wollen einen Mix aus selbstständigen Beschäftigungen und verschiedenen Angeboten erreichen“, sagt Projektleiterin Sonja Roque. Die Palette reicht von Computernutzungen oder Hausaufgabenzeit über Kreativ- und Koch- sowie Babysitterkurse bis zu Ausflügen ins Babelsberger Strandbad oder Eis selbst herstellen. Eine Computerordnung soll helfen, sich unter anderem vor unerlaubten Webseiten zu schützen und Programme richtig anwenden zu können.

„Wir beziehen die Mädchen bewusst mit ein, weil die Arbeit sie auch miteinander verbindet und sie eine engere Beziehung zu ihrem Club entwickeln“, erklärt Sozialpädagogin Janke Rehse. So haben die Mädchen die Wandfarben für ihre Räume nicht nur selbst ausgesucht, sondern auch in zwei Gruppen eigenhändig aufgetragen. Die 15-jährige Lea hatte die Aufgabe, alles zu kontrollieren und die verbliebenen kleinen weißen Flecken zu beseitigen. „Die neuen Räume gefallen uns sehr gut. Wir fühlen uns sehr wohl, weil wir jetzt viel mehr Platz für uns haben“, sagt das Mädchen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der neue Treffpunkt für einige allerdings schon noch. Durch die großen Schaufenster sind die Räume zwar gleichzeitig heller und freundlicher. Aber zuweilen gucken Fremde von draußen doch mal neugierig durch die Scheiben, und manche winken den Mädchen freundlich zu. Ab und zu wollen sie jedoch unter sich sein und überlegen darum, wie sie die großen Fenster ein wenig schützend gestalten können. Auch die teils noch kahlen Wänden sollen künstlerisch aufgewertet werden.

Von Heinz Helwig

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