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Potsdam-Mittelmark Malheur am Mittelpunkt
Lokales Potsdam-Mittelmark Malheur am Mittelpunkt
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15:17 06.01.2016
Die vom Baum zerstörte Sitzgruppe Quelle: Klaus Nichelmann
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Werbig

Das hätte buchstäblich ins Auge gehen können. Eine Kiefer ist offenbar bei einem Sturm nahe dem Mittelpunkt der DDR umgestürzt. Der Pavillon mit der Markierung blieb verschont. Dafür ist der Baum auf eine der beiden daneben postierten Sitzgruppen gekracht. Die Holzkonstruktion wurde komplett zerstört.

Die Oberförsterei Dippmannsdorf wird sich nun erst einmal um die Beräumung kümmern. Das hat deren Chefin Kathrin Heinz auf MAZ-Anfrage zugesichert. Das Malheur hat sich nämlich offenbar kurz vor Jahresende im Landeswald ereignet und ist von den Beamten jetzt in Augenschein genommen worden. Klaus Nichelmann und weitere Mitstreiter haben nach wie vor ein Auge auf das Areal zwischen Weitzgrund und Verlorenwasser.

Es bleibt ein gern angesteuertes Ausflugsziel. Gleichwohl seit langem schon keine Großveranstaltungen wie bis zur Jahrtausendwende mehr stattgefunden haben. Insofern wünschen sich die Enthusiasten dennoch, dass die wegen des Holzeinschlag von den Fahrzeugen in Mitleidenschaft gezogenen Wege zum Frühjahr wieder passierbar werden.

Im April 1974 war der Mittelpunkt für die neugierigen Zuschauer der Fernsehsendung „Außenseiter – Spitzenreiter“ ermittelt worden. Der Massenmittelpunkt des vor 25 Jahren abgewickelten Staates lag laut Brechnungen der TU Dresden bei folgenden Koordinaten: 12 Grad, 31 Minuten östlicher Länge und 52 Grad, 12 Minuten nördlicher Breite – nahe Bad Belzig.

Von René Gaffron

Cornelia Brenneis ist ab sofort die Chefärztin der Geriatrie im Krankenhaus Bad Belzig. Sie übernimmt die Leitung der erst vor zwei Jahren begründeten Station von Claus Köppel. Zur immer häufiger nachgefragten Altersheilkunde zählen 40 – der insgesamt 145 – Betten am Standort.

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Etwa 120.000 Euro – zu je einem Drittel finanziert von Bund, Land und Kommune – werden dieses Jahr in das Wohngebiet Klinkengrund fließen. Es ist angesichts einiger problematischer Perspektiven neu als eines von 27 Vierteln in 24 märkischen Städten in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden. Der Bedarf vor Ort ist freilich größer.

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