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Potsdam-Mittelmark Manfred Stolpe kommt ins Diakonissenhaus
Lokales Potsdam-Mittelmark Manfred Stolpe kommt ins Diakonissenhaus
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06:05 12.09.2016
Ministerpräsident a. D. Manfred Stolpe (SPD) kommt als Zeitzeuge einer Podiumsdiskussion ins Evangelische Diakonissenhaus Berlin-Teltow.Lehnin. Im Mittelpunkt steht das diakonische Leben in der DDR. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Teltow

Mit einer Podiumsdiskussion über das diakonische Leben in der DDR setzt das Evangelische Diakonissenhaus Teltow-Berlin-Lehnin am Mittwoch, dem 28. September, seine Veranstaltungsreihe zum 175-jährigen Bestehen seiner Einrichtung fort. Der Anlass für diese Veranstaltung ist Hans-Jürgen Röders Buch „Im Angesicht der Mauer. Diakonisches Leben im DDR-Sozialismus“, das jetzt im „Verlag für Brandenburg“ erschienen ist.

Neben dem Autor erwartet das Diakonissenhaus als Zeitzeugen zum Gespräch den brandenburgischen Ministerpräsidenten a. D., Manfred Stolpe (SPD), der langjähriges Mitglied des Kuratoriums des Diakonissenhauses ist, sowie die Diakonisse Erika Esselbach. Beide standen Hans-Jürgen Röder bereits während der Recherchen zu seinem Buch zur Verfügung. In der Veranstaltung werden Stolpe und Esselbach darüber berichten, wie sich diakonische Einrichtungen in der DDR in den Jahren der deutschen Teilung die Freiheit erhalten haben und jungen sowie alten und kranken Menschen mit und ohne Behinderungen ein Leben in Würde ermöglichen konnten.

Ende August hatte der Autor Thomas Wieke seine chronologische Abhandlung „Alles kann anders kommen jederzeit“ vorgestellt, der Archiv- und Forschungsarbeiten über das Diakonissenhaus zugrunde liegen.

Die Podiumsdiskussion findet am 28. September ab 18 Uhr im Mutterhaus ( 3. Obergeschoss) des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin-Teltow-Lehnin in Teltow, Lichterfelder Allee 45, statt. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.

Von Heinz Helwig

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