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Potsdam-Mittelmark Mann bei Bahnunfall auf Linie RB 33 getötet
Lokales Potsdam-Mittelmark Mann bei Bahnunfall auf Linie RB 33 getötet
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16:41 24.02.2017
Auch Notärzte eilen am Freitag zum Ort des Bahnunfalls in Treuenbrietzen. Quelle: dpa
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Treuenbrietzen

Voll gesperrt ist am Freitag ab circa 11 Uhr die Strecke der Regionalbahn 33 zwischen Treuenbrietzen und Jüterbog. Unweit des ehemaligen Bahnüberganges an der Neuen Hufenstraßen im Stadtgebiet Treuenbrietzens war kurz zuvor ein 20 Jahre alter Mann von einem Zug der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft Odeg erfasst und getötet worden. Der Lokführer erlitt einen Schock und wurde zur Behandlung in das nahe Krankenhaus eingeliefert, teilt Daiana Sawatzki-Koppe, eine Sprecherin der Polizeidirektion West mit. Fahrgäste blieben unversehrt.

Kriminalisten ermitteln zum Unfallhergang und sichern Spuren vor Ort. Der betroffene Zug wird evakuiert. Insgesamt waren sechs Personen – Fahrgäste und Personal – an Bord.

„Die Sperrung wird voraussichtlich bis gegen 15 Uhr anhalten“, sagt Dietmute Graf, die Leiterin für Marketing und Kommunikation der Odeg gegen Mittag auf Nachfrage der MAZ. Für Fahrgäste ist zwischen Treuenbrietzen und Jüterbog ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Kurz nach der Abfahrt am Haltepunkt Treuenbrietzen-Süd ist ein Odeg-Zug am Freitag in einen tragischen Unfall mit Todesfolge verwickelt worden. Quelle: Thomas Wachs

Unterdessen kommt es auf der nahen Bundesstraße 102 sowie der Zufahrt zum Krankenhausgelände zunächst zu Rückstaus. Denn die Bahnschranke am Übergang Johanniterstraße kann für knapp eine Stunde nicht geöffnet werden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes Treuenbrietzen regulieren zwischenzeitlich den Verkehr.

Der Bereich der Unfallstelle auf freier Strecke wird von Passanten häufig genutzt, um auf dem Weg zwischen der Stadt und den Wohngebieten im Umfeld der Krankenhaussiedlungen illegal die Bahnstrecke zu überqueren. Nach der Schließung der früheren Bahnübergänge an der Neuen Hufenstraße sowie der Steinmühlenstraße zugunsten des Neubaus an der Johanniterstraße nutzen Fußgänger die alten Wege als illegale Abkürzungen. Die Bahn AG hat Zäune, und Barrieren errichtet und zusätzlich Verbotsschilder aufgestellt.

Von Thomas Wachs

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