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Potsdam-Mittelmark Marina Teltow eröffnet am 12. Mai
Lokales Potsdam-Mittelmark Marina Teltow eröffnet am 12. Mai
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15:38 31.01.2019
Nach langen Geburtswehen soll die Marina Teltow nun am 12. Mai eröffnet werden. Quelle: Stadt Teltow
Teltow

Der Starttermin für die Marina Teltow steht fest: Für den 12. Mai, den Muttertag, lädt Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) zur feierlichen Eröffnung des Hafenbeckens ein. Bis Ende April sollen die wichtigsten Arbeiten fertig sein, vor allem die Stege. Die baulichen Grundlagen für den Travellift – den Hafenkran – werden in Angriff genommen, sobald der Vertrag mit dem Betreiber unterzeichnet wurde, erklärt Schmidt. Die Stadtverordneten bestätigten den einzigen Bieter, Thomas Klemm, als Hafenbetreiber.

Dennoch gab es reichlich Diskussionsstoff. So kritisierte etwa Eberhard Adenstedt (Bündnis 90/Die Grünen) erneut, dass weiterhin mit enormen Zusatzkosten zu rechnen sei. Er merkte an, dass der Travellift des Betreibers 45 Tonnen schaffen solle, das geplante Fundament aber nur für 25 Tonnen ausgelegt sei. Dazu erklärt Jürgen Stich, Sprecher der Stadt, dass das Fundament bisher noch nicht angelegt worden sei. Beate Rietz (SPD), Vizebürgermeisterin Teltows, sagte, dass ihr bisher noch niemand zu verstehen gegeben habe, dass dieser Wunsch nicht im Budget enthalten sei. „Ich gehe davon aus, dass das gedeckt ist.“

Refinanzierung ist nicht vorgesehen

Auch das Hafengebäude, dessen Bau und Betrieb als Restaurant nun ein drittes Mal ausgeschrieben werden, sei immer im Budget vorgesehen gewesen, betonte sie. Jetzt erneut dafür einen Investor zu suchen, sei genau der richtige Zeitpunkt, zeigte sich Rietz überzeugt. Man sei im Endspurt und der Hafen werde positiv kommuniziert.

Auf Kritik von Andreas Wolf (Bürger für Bürger), dass nicht klar sei, ob die Stadt ausreichend Refinanzierung bekommen würde, wurde Rietz deutlich: „Es war von Anfang an klar, dass der Hafen eine Infrastrukturmaßnahme ist, wie eine Schule. So etwas refinanziert sich nicht.“ Ronny Bereczki (CDU) sprang ihr zur Seite und ergänzte, dass es nie darum gegangen sei, die Investitionskosten zurückzubekommen, sondern nur darum, „ob wir den Betrieb kostendeckend schaffen oder bezuschussen müssen.“ In dem Vertrag mit Klemm ist festgelegt, dass der Betreiber den durch die Stadt zu zahlenden Erbbauzins in Höhe von knapp 70 000 Euro in diesem Jahr, 77 500 Euro im Jahr 2020 und ab 2021 knapp 80 000 Euro übernehmen muss. Außerdem seien alle Verhandlungsprotokolle, in denen Klemm Versprechungen gemacht habe – etwa dass jeder sein Kanu slippen könne – automatisch Vertragsinhalt, bestätigte der anwaltliche Vertreter der Stadt Teltow.

Gutachten soll veröffentlicht werden

Auch das Hafengutachten, das im Sommer für Aufregung gesorgt hatte, ist wieder Thema: Die Fraktionen von Grünen und BIT sowie der Stadtverordnete Andreas Wolf haben beantragt, dass dieses nun veröffentlicht werde, da alle Rechtsstreitigkeiten abgeschlossen seien. Es gebe keinen Grund mehr, der Öffentlichkeit das Gutachten vorzuenthalten, wird argumentiert. Die Stadtverordneten möchten sich dazu jedoch noch im Hafenausschuss juristisch beraten lassen.

Von Konstanze Kobel-Höller

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