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Marode Planebrücke wird abgerissen

Ziezow Marode Planebrücke wird abgerissen

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Ziezow, einschließlich Gehwegerneuerung, hat begonnen. Vor den Toren des Ortes wird zudem die Planebrücke abgerissen. Das 40 Jahre alte Bauwerk ist marode und muss erneuert werden, was weitere Umleitungen im Hohen Fläming erfordert. Der Ersatz soll größer und breiter sein, dem Fließ mehr Raum geben. Das hat seinen Preis.

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In Ziezow hat der Ausbau der Ortsdurchfahrt schon begonnen, es wird bereits kräftig gebuddelt.

Quelle: Andreas Koska

Ziezow. Ab sofort ist die Verbindung von Neschholz nach Ziezow für ein Jahr gekappt. Denn im Schatten der Sanierung der B 246 zwischen Gömnigk und Lüsse hat – mit Verspätung von sechs Monaten und ohne öffentliche Bekanntgabe freilich – die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Ziezow begonnen.

Besondere Herausforderung: Die Planebrücke auf halber Strecke muss instandgesetzt werden. Voraussichtlich bis September 2018 ist die Stelle für Kraftfahrzeuge nicht passierbar.

Aktuell hat die Grigat-Bau-GmbH aus Ziesar damit begonnen, die Deckschicht auf der Ortsdurchfahrt abzufräsen. Im Zuge des Vorhabens sollen im Dorf auch die Regenentwässerung und der Gehweg erneuert werden. „Die Kommune muss dafür 88 000 Euro bereitstellen“, erklärt Friedwart Neue. Er zeichnet in der Amtsverwaltung Niemegk, zu der die Gemeinde Planetal gehört, für Tiefbauangelegenheiten verantwortlich. Seinen Aussagen zufolge wird ein Teil der Kosten den Anliegern anschließend in Rechnung gestellt. „Sie werden 40 Prozent tragen müssen“, so der Bauamtsmitarbeiter. Der Regenwasserkanal wird über den Winter hergestellt, während der Brückenabriss schon bald beginnen soll.

Der Kreisstraßenbetrieb, der für die K 6958 zuständig ist, investiert rund 900 000 Euro, wie Michael Hollax berichtet. „Das war schon länger geplant und somit dringend notwendig“, bekräftigt der Sachbearbeiter für Straßenwesen. Das Bauwerk war zu Beginn der 80er-Jahre mit Hilfe der Nationalen Volksarmee errichtet worden. Längst ist es marode. Allein das rostige Geländer scheint ein Fingerzeig darauf zu sein.

Der Ersatz fällt länger und breiter aus. Die breite der Piste ist mit 6,50 Meter angegeben. Das Gewässer darunter bekommt ebenfalls mehr Platz. Statt wie bisher etwa fünf Meter werden der Plane jetzt 9,20 Meter Fließbreite gewährt. Das geschieht nicht zuletzt auf Anregung der Anrainer. Sie fürchten, dass es bei den zunehmenden Starkregenfällen zu Stau und Hochwasser kommen könnte.

Umleitungen sind via Mörz und Locktow oder an der Wühlmühle vorbei möglich. „Auch die Brücke an der Wühlmühle ist allerdings sanierungsbedürftig“, sagt Werner Niendorf. Dem Lastwagenverkehr werde sie nicht standhalten, mutmaßt er. Ihm sei daher zugesichert worden, dass die Durchfahrt für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen untersagt wird.

Von Andreas Koska

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