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Potsdam-Mittelmark Ein guter Ort für den Ruhestand
Lokales Potsdam-Mittelmark Ein guter Ort für den Ruhestand
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16:58 10.06.2014
Elfriede Heinrich (84) gehört zur der Gruppe, die sich jeden Donnerstag trifft, um für die Kaffeetafel am nächsten Tag zu backen. Quelle: U. Klemens
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Treuenbrietzen

Geburtstagsstimmung herrscht im Seniorenwohnpark Treuenbrietzen. 20 Jahre jung ist die Einrichtung der Marseille-Kliniken AG am Treuenbrietzener Burgwall. Im Kreis geladener Gäste wird das Ereignis am Mittwoch gewürdigt. Eine große Geburtstagsparty mit allen Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen der Senioren folgt am Nachmittag.
Wer das Gelände vis-à-vis des Burgwall-Gymnasiums betritt, spürt schnell: Dies ist ein Ort zum Wohlfühlen. Lauschige Plätzchen in der Parkanlage und die Ausgestaltung des Gebäudes, das mehr den Eindruck eines gemütlichen Ferienheims als den einer Seniorenpflegeeinrichtung vermittelt, tragen dazu bei.

Der Weg dorthin war voller Arbeit, sagt Einrichtungsleiterin Ute Scheil. Sie zählt zu den zwölf Mitarbeitern, die dem Haus seit 20 Jahren die Treue halten. Vor vier Jahren übernahm die vorherige Pflegedienstleiterin die Regie. Die Idee der bundesweit agierenden Marseille-Kliniken AG, auch in Treuenbrietzen einen Seniorenwohnpark zu errichten, stieß in der Stadt auf offene Ohren. Bereits seit Mitte der 80er-Jahre war man auf der Suche nach einer geeigneten Unterbringung für pflegebedürftige Senioren. Die Schaffung einer Pflegestation im Treuenbrietzener Krankenhaus war eine Übergangslösung. 1991 wurde beschlossen, nach einem Investor zum Bau einer eigenständigen Einrichtung zu suchen. Das Angebot der damaligen Seniorenwohnpark-Gruppe kam genau richtig.
Am 18. März 1993 war Grundsteinlegung, fünf Monate später Richtfest. Die Nähe zum slawischen Burgwall und der sumpfige Untergrund des idyllischen Plätzchens an der Nieplitz erforderten besonderen Aufwand und führten zwischenzeitlich zu einem Baustopp. Trotzdem wurde das Haus am 8. Juni 1994 feierlich eröffnet. 33 Bewohner der bisherigen Pflegestation des Krankenhauses und die dortigen Mitarbeiter nahmen das neue Haus in Besitz. Unter der Regie von Iris Burgold-Höft, der „Mutter der Einrichtung“, wie Ute Scheil sagt, stellten sich die Mitarbeiter den neuen Herausforderungen.
Aus den anfangs geplanten 50 Mitarbeitern in allen Bereichen wurden 70. Derzeit sind 112 der 116 Plätze belegt. Der feste Mitarbeiterstamm ohne Fluktuation und das breite Spektrum an Beschäftigungsangeboten an sechs Tagen der Woche zählt Scheil zu den Vorzügen ihres Hauses. Von Trainingsgruppen für Körper und Geist, Gesprächskreisen, Chorarbeit und Bastel- und Backgruppe bis zur Hundetherapie und Einzelbeschäftigungen für bettlägrige Senioren reicht die Palette.

Im wöchentlichen Wechsel sind die Kinder zweier Treuenbrietzener Kitas im Wohnpark zu Gast. Gemeinsam wird gesungen, gebastelt oder Sport getrieben. „Dann leuchten die Augen der Kinder und der Senioren gleichermaßen“, sagt Ute Scheil. Als Dankeschön für schöne Stunden laden die Bewohner einmal im Jahr alle Kinder der Stadt zum Kinderfest ein. Ute Scheil lobt auch die Kooperation mit der Kommune. Regelmäßige Besuche des Bürgermeisters, ein immer offenes Ohr in der Verwaltung und Hilfe, wenn für festliche Aktivitäten Zelte und Tische gebraucht werden, sind Teil der Wertschätzung, die der Seniorenwohnpark in der Stadt genieße.

Von Uwe Klemens

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