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Mathe-Genie mit klarem Berufswunsch

Bad Belzig Mathe-Genie mit klarem Berufswunsch

Während wohl die meisten Schüler das Fach Mathematik am liebsten aus ihrem Stundenplan streichen würden, ist es bei Daniel Schmid das komplette Gegenteil. „Mathe ist eines meiner Lieblingsfächer“, sagt der Zwölfjährige. Doch daneben gibt es noch weit mehr was den Schüler interessiert.

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Die Mathe-Aufgaben aus dem Unterricht sind für Daniel Schmid ein Klacks.

Quelle: Danilo Hafer

Bad Belzig. Während wohl die meisten Schüler das Fach Mathematik am liebsten aus ihrem Stundenplan streichen würden, ist es bei Daniel Schmid das komplette Gegenteil. „Mathe ist eines meiner Lieblingsfächer“, sagt der Zwölfjährige. Derzeit besucht er die sechste Klasse des Fläming-Gymnasiums in Bad Belzig. Das Mathe sein Ding ist, habe der Schüler schon in der ersten Klasse gemerkt.

Landesausscheid der Mathe-Olympiade

„Die Aufgaben sind mir damals schon sehr leicht gefallen“, erinnert er sich. Da verwundert es nicht, dass Daniel Schmid inzwischen schon dreimal an der Mathe-Olympiade teilgenommen hat und auch beim Känguru-Wettbewerb immer mit dabei ist. Erst vor knapp zwei Wochen nahm der Schüler am Landesausscheid der Mathe-Olympiade in Blossin (Dahme-Spreewald) teil. „Im letzten Jahr wurde ich dort sogar dritter, dieses Jahr lief es leider nicht so gut“, gibt der Zwölfjährige zu.

Zwei Klausuren, die jeweils vier Stunden dauern, umfasste der Landesausscheid der Mathe-Olympiade. „Die Aufgaben sind dort ganz anders als in der Schule“, erklärt Daniel Schmid. Jede Klausur umfasst nur drei Aufgaben, dementsprechend hoch ist der Schwierigkeitsgrad. Auch wenn er es diesmal nicht unter die Besten schaffte, lässt sich Daniel Schmid nicht entmutigen. „Ich habe mir vorgenommen, mich für die nächste Mathe-Olympiade noch mehr vorzubereiten“ sagt er. Der Landessausscheid ist die dritte Runde der Mathe-Olympiade. Wer daran teilnehmen darf, musste zuvor schon beim Schulausscheid unter den besten Nachwuchsmathematikern sein und anschließend den Regionalausscheid auf Landkreisebene für sich entscheiden. „Ich wurde an der Schule Zweiter und habe dann den Regionalwettbewerb gewonnen“, erzählt Daniel Schmid.

Auch wenn ihm Mathe leicht fällt, Langeweile habe er im Unterricht nicht. „Ein paar Freunde und ich sind häufig als erste fertig, dann diskutieren wir immer wer die richtige Lösung hat“, sagt Daniel Schmid.

Die einfachen Matheaufgaben reizen ihn dabei aber am wenigsten. „Ich mache am liebsten Rätselaufgaben, die nichts mit dem Unterricht zu tun haben. Da gibt es einige von Albert Einstein“, erklärt der Schüler.

Neben Mathematik spielt Musik eine wichtige Rolle

Doch im Leben des Zwölfjährigen dreht sich längst nicht alles um Mathematik. „Ich spiele Fußball und ein Instrument.“ In Wirklichkeit sind es sogar drei. Denn Daniel Schmid kann Cello, Klavier und Flöte spielen. Derzeit konzentriert er sich aber auf das Cello. Und das hat einen einfachen Grund: „Mein älterer Bruder spielt auch Klavier und als ich gemerkt habe, dass er besser ist als ich, habe ich damit aufgehört und spiele nur noch Cello.“

Auch wenn Daniel Schmid erst zwölf Jahre alt ist und noch reichlich Zeit hat sich beruflich zu orientieren, hat er schon einen klaren Berufswunsch. „Ich möchte gerne Arzt werden.“ Das sei genau sein genau Ding.

Von Danilo Hafer

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