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Matthias Schimanowski ist neuer Bürgermeister

Wahl in Brück Matthias Schimanowski ist neuer Bürgermeister

Matthias Schimanowski (Pro Brück) ist der neue Bürgermeister von Brück (Potsdam-Mittelmark). Der 46-Jährige ist am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit gewählt worden. Er folgt dem langjährigen Stadtchef Karl-Heinz Borgmann nach, der im vorigen Jahr gestorben ist.

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Der neue Bürgermeister Matthias Schimanowski (Pro Brück, links) nimmt Glückwünsche von Michael Klenke (SPD) entgegen.

Quelle: Andreas Koska

Brück. Matthias Schimanowski (Pro Brück) ist der neue Bürgermeister von Brück. Der 46-Jährige ist am Donnerstagabend in der Brücker Stadtverordnetenversammlung (SVV) gewählt worden und folgt damit dem langjährigen Stadtchef Karl-Heinz Borgmann, der im vergangenen Jahr gestorben ist. Ob Schimanowski ähnlich lange amtieren wird, wie sein Vorgänger, bleibt abzuwarten. Borgmann war 23 Jahre Bürgermeister von Brück.

„Vorerst stehe ich bis zur Kommunalwahl 2019 zur Verfügung, ob ich danach erneut kandidiere, weiß ich noch nicht“, sagte das neue Stadtoberhaupt nach der Wahl. Er wolle die Entscheidung davon abhängig machen, wie gut sich sein neuer Posten mit Familie und Beruf vereinbaren lasse, da die Belastung noch nicht absehbar sei. „Wenn wir, also meine Stellvertreter und ich, als Team agieren könnten, wäre das gut“, sagte Schimanowski – an Michael Klenke (SPD), Mathias Ryll (CDU) und Lothar Koch (SPD) gewandt.

Der einstige Landrat Koch ist in der Sitzung einstimmig zum dritten Stellvertreter gewählt worden. Das war notwendig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber, René Ziezow (SPD) das Mandat im Januar niedergelegt hatte.

Kein Nachrücker in der SVV

Matthias Schimanowski ist seit 2009 Stadtverordneter in Brück. Er war bisher Fraktionsvorsitzender der Fraktion „Pro Brück“, der Gruppierung, der der verstorbene Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann angehört hat.

Der 46-jährige Sozialpädagoge hat zwei Kinder, arbeitet in der Sozialpädagogischen Familienhilfe in Schwielowsee.

Die Liste von „Pro Brück“ ist erschöpft und für Matthias Schimanowski kann keiner nachrücken, womit die Stadtverordnetenversammlung (SVV) dann nur noch 15 Mitglieder haben wird.

Matthias Schimanowski ist von seinem Fraktionskollegen Matthias Schröder für die Wahl vorgeschlagen worden. Er war der einzige Kandidat. Trotzdem wurde die Sitzung unmittelbar vor der Wahl auf Wunsch der SPD-Fraktion unterbrochen. Rund eine Viertelstunde berieten die Genossen. Sie stellen mit sieben Mitgliedern die größte Fraktion der Stadtverordnetenversammlung, der 16 Abgeordnete angehören.

Seit Borgmanns Tod hatte Klenke die Geschäfte geführt. „Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und weiß nun, dass ich das Amt nicht mit Familie und Arbeit vereinbaren kann“, erklärte er seinen Verzicht auf die Kandidatur. Schimanowski lobte Klenkes Fleiß und Arbeit. „Ich hätte mich über ihn als Bürgermeister gefreut“, sagte er. „Ich lasse die Stadt nicht hängen, bin es Karl-Heinz Borgmann schuldig.“ Von den anwesenden Stadtverordneten stimmten zehn für Schimanowski, ein Abgeordneter war dagegen und zwei Stimmen waren ungültig.

Der Bildungscampus ist für ihn ein Leuchtturmprojekt

Schimanowski weiß, was auf ihn zukommt. So will er die Vereine fördern, der Bildungscampus ist für ihn ein Leuchtturmprojekt. „Ich stehe hinter dem Gesamtschulgedanken aber auch hinter dem Grundschulkonzept“, betonte der frisch gekürte Bürgermeister.

In Brück ist eine Diskussion über die beiden Schulstandorte und deren Konzepte entbrannt. Auf die Frage des Neuendorfer Ortsvorstehers Frank Schiffmann, wie er sich die Zusammenarbeit mit den Ortsteilen vorstelle und ob er diese anstrebe, sagte Schimanowski, dass ihm die Ortsteile wichtig seien. Auch wenn er selbst gebürtiger Brücker sei, stammten doch seine Vorfahren aus Baitz und er wisse um die Probleme und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern. Dabei weiß Matthias Schimanowski auch um die großen Fußstapfen, die Karl-Hein Borgmann hinterlassen hat.

Den Vorsitz der SVV durfte Schimanowski indes noch nicht übernehmen. „Zuerst prüft der Wahlausschuss die Wahl, dann fragen wir Herrn Schimanowski, ob er die Wahl annimmt“, erklärte der amtierende Amtsdirektor Lars Nissen. „Und erst dann ist er offiziell im Amt.“

Von Andreas Koska

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