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Mehr Elektrotankstellen in der Stadt

Beelitz Mehr Elektrotankstellen in der Stadt

Drei neue Ladestationen für Elektroautos will die Stadtverwaltung Beelitz im gesamten Stadtgebiet aufstellen lassen. Die Elektrotankstellen sollen auf den Park-und-Ride-Plätzen am Karl-Liebknecht-Park und in der Trebbiner Straße in Beelitz sowie am Marktplatz in Fichtenwalde stehen. Eine Ladestation befindet sich bereits in der Beelitzer Altstadt.

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Bei Autohändler Martin Lietz (r.) kauften Bürgermeister Bernhard Knuth (M.) und Hauptamtsleiterin Dörthe Kiesel (im Auto) bereits im August 2014 für die Stadtflotte einen Renault Zoe mit Elektroantrieb.

Quelle: Th. Lähns

Beelitz. Die Spargelstadt baut ihre Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aus: Derzeit werden mit Fördermitteln des Bundes drei neue öffentliche Ladestationen im Stadtgebiet eingerichtet. Eine Elektrotankstelle gibt es bereits in der Altstadt. „Der Bedarf an diesen Ladestationen wächst. Je ausgereifter die Technologie wird, um so mehr Menschen steigen auf Elektrofahrzeuge um“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis). Die Stadtverwaltung hat drei strombetriebene Autos in ihrem Fuhrpark. Mit den neueren Modellen sind Reichweiten bis 300 Kilometern pro Akkuladung möglich.

Auf Ausflügler mit dem Elektromobil ist die Stadt bereits seit 2014 mit der kostenlosen Ladestation vor der Alten Posthalterei eingestellt. Weitere Stromtankstellen gibt es auf dem Spargelhof Klaistow und auf dem Syring-Hof in Zauchwitz.

Die neuen Ladestationen, die mit 55 Kilowatt mehr als doppelt so viel Leistung haben, sollen auf den Park-und-Ride-Plätzen am Karl-Liebknecht-Park und in der Trebbiner Straße sowie am Marktplatz in Fichtenwalde aufgestellt werden. Langfristig sollen sich auch in Beelitz-Heilstätten Elektrofahrzeuge aufladen können. Für den Strom sollen die Nutzer dann aber zahlen. Das Prinzip läuft beispielsweise über Guthabenkonten oder über EC-Karten.

Die Stadtverwaltung hat ihren Fuhrpark fast komplett auf Elektroautos umgestellt: Bereits im August 2014 war ein Renault Zoe angeschafft worden, der mit einer Akkuladung knapp 100 Kilometer schafft. Inzwischen sind mit ihm gut 7000 Kilometer gefahren worden. Im Vorjahr kamen zwei BMW 35i dazu. Durch den Einsatz dieser Elektroautos wurden rund 2500 Kilogramm CO2 vermieden. Hinzu kommen finanzielle Einssparungen durch geringere Wartungskosten und den Verzicht auf Kraftstoff.

Von Thomas Lähns

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