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Potsdam-Mittelmark Meiburg neuer Stellvertreter im Kirchenkreis
Lokales Potsdam-Mittelmark Meiburg neuer Stellvertreter im Kirchenkreis
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15:50 17.04.2016
Pfarrer Jens Meiburg (l.) und Kreiskantor Gerhard Oppelt wurden auf der EKMB-Synode in ihre neuen Ämter gewählt Quelle: C. Lummert
Lehnin

Personalwechsel bei der evangelischen Kirche: Der Brandenburger Pfarrer Jens Meiburg ist neuer zweiter Stellvertreter des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg (EKMB). Die Delegierten der Frühjahrssynode des EKMD wählten ihn am Samstag auf dem Lehniner Klostergelände in diese Funktion. Der bisherige Amtsinhaber Roy Sandner, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Saarmund, war von diesem Posten zurückgetreten. Jens Meiburg als alleiniger Kandidat erhielt 39 Ja-Stimmen und neun Enthaltungen.

„Mit meinen Erfahrungen, die ich jetzt als Pfarrer, sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum gesammelt habe, möchte ich die Gestaltungsmöglichkeiten im EKMB unterstützen“, sagte Meiburg. Im Kirchenkreis ist er kein Unbekannter. Insgesamt 18 Jahre wirkte er in der Gemeinde Golzow-Planebruch und seit zwei Jahren betreut er die beiden Innen­stadtkirchgemeinden in Brandenburg an der Havel.

Weil der Kirchenkreis erst seit dem Jahr 2012 existiert, ist das Zusammenwachsen und Entwickeln von neuen Strukturen immer noch ein wichtiges Thema. Trotzdem läuft das Tagesgeschäft weiter und im Moment steht das Engagement für Flüchtlinge ganz oben auf der Agenda. Ines Baptist und Bärbel Böer, angestellt bei den diakonischen Werken im EKMB, versuchen als Multiplikatoren die Informationen aus der Flüchtlingsarbeit vieler freiwilliger Helfer aus dem ganzen Kirchenkreis zu bündeln und gezielt Unterstützung zu geben.

Mit dem großen Ganzen im Blick wurde der neue Kreiskantor vom Kreiskirchenrat ausgewählt und am Samstag durch die Wahl der Synodalen mit 44 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen in sein Amt berufen. Gerhard Oppelt bringt langjährige Erfahrung mit. „Seit 1980 bin ich als Kirchmusiker aktiv und habe den größten Teil dieser Zeit in Berlin-Wilmersdorf verbracht“, erklärte Oppelt. Der begeisterte Orgel- und Cembalospieler muss sich in seinem neuen Wirkungskreis allerdings auf eine ganz neue Weite einstellen. „In Wilmersdorf konnte ich mit dem Fahrrad innerhalb einer Stunde jeden Ort in meinem Kirchenkreis erreichen, aber das wird jetzt natürlich anders.“

Die räumlichen Distanzen im großen EKMB sind immer ein Thema. Während der Herbstsynode 2015 wurde deshalb die Aufteilung des Kirchenkreises in die vier Regionen Brandenburg, Lehnin, Bad Belzig und Beelitz beschlossen. Damit sollen keine zusätzlichen Verwaltungsstrukturen geschaffen werden, sondern lediglich kleinere Bezugsräume, in denen sich bestimmte Projekte leichter verwirklichen lassen und das Gemeindeleben aktiv gestaltet wird.

Um diesen neuen Strukturen weiteres Leben einzuhauchen, beschlossen die Synodalen in Lehnin die Bildung von Regionalbeiräten. Jede Region setzt sich aus sieben bis acht Pfarrbereichen zusammen und aus jedem Pfarrbereich werden ein Hauptamtlicher und ein Ehrenamtlicher in den jeweiligen Regionalbeirat entsandt. Den Beiräten steht jeweils ein Etat von 2500 Euro zur Verfügung aus dem, mit Zustimmung des Kreiskirchenrates, verschiedene Projekte in der Region unterstützt werden können.

Von Christine Lummert

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