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Potsdam-Mittelmark Metallbau Windeck feiert die bauliche Erweiterung
Lokales Potsdam-Mittelmark Metallbau Windeck feiert die bauliche Erweiterung
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17:21 28.09.2018
Klaus und Oliver Windeck umrahmen Ministerpräsident Dietmar Woidke. Am Freitag feierte Metallbau Windeck mit prominenten Gästen die Eröffnung der neuen Firmengebäude. Quelle: JACQUELINE STEINER
Rietz

Die Metallbaufirma Windeck erweitert ihre Produktionsstätte so oft, dass jeder Landesvater Anteil nehmen kann. Als dritter Ministerpräsident spricht am Freitag in Rietz Dietmar Woidke (SPD) das erste Grußwort aus einem freudigen Anlass. Er spüre das „Herzblut“, mit dem sich die Familie dem Metallbau widmet.

Gut 200 Gäste sind am frühen Nachmittag in die neue Multifunktionshalle im Industriegebiet Rietz gekommen, um mit der Familie Windeck die abermalige Erweiterung zu feiern. Die Halle 7 ist 784 Quadratmeter groß, das ebenfalls neue Bürogebäude misst 540 Quadratmeter.

Die Metallbaufirma Windeck erweitert ihre Produktionsstätte so oft, dass jeder Landesvater Anteil nehmen kann. Als dritter Ministerpräsident ist Dietmar Woidke (SPD) zu Gast. Gut 200 Gäste sind am Freitag in die neue Multifunktionshalle im Industriegebiet Rietz gekommen, um mit der Familie Windeck die abermalige Erweiterung für 1,2 Millionen Euro zu feiern.

1,2 Millionen Euro hat der Metallbaubetrieb in die Erweiterungsbauten investiert, um auch in Zukunft sämtliche Produktionsaufträge abarbeiten zu können.

„Kein Wunder, dass sie mehr Platz brauchen“, sagt Ministerpräsident Woidke und zählt Referenzen der Fassadenexperten auf, die in der Stadt Brandenburg/Havel ihre Wurzeln haben, im Landkreis Potsdam-Mittelmark aber seit 25 Jahren aufblühen, wie Vize-Landrat Christian Stein mit erkennbarer Freude über das „umsichtige Unternehmen“ bemerkt.

„Mut, Weitsicht, Leidenschaft und Können“, bescheinigt Woidke dem mehr als hundert Jahre alten mittelständischen Familienunternehmen, das Oliver Windeck gemeinsam mit seiner Schwester Sandra Damaschke in vierter Generation führt.

Vierte Generation am Ruder

Die fünfte Generation steht in Person von Sebastian Windeck (24) auch schon bereit. Er studiert in Zürich Wirtschaftsinformatik und führt an diesem Tag gelassen durch das pralle Festprogramm.

Metallbau Windeck beschäftigt derzeit 126 Mitarbeiter – davon befinden sich 17 junge Menschen in der Ausbildung. Der Umsatz des Unternehmens lag im vergangenen Jahr bei 23,6 Millionen Euro.

Wer so viel herumkommt wie Geschäftsführer Oliver Windeck (54), der stößt unweigerlich einmal auf einen Namensvetter. Bei einem Wintergartenprojekt in Onkel Toms Siedlung stieß er auf einen gewissen Georg Windeck.

Entfernte Verwandte

Nach der ersten Verwunderung über die Namensgleichheit forschten die Windecks nach. Tatsächlich gibt es gemeinsame Vorfahren. Vor Generationen teilte sich die Familie in einen Handwerker und einen Architektenzweig.

Auch Georg Windeck ist Architekt und zudem Buchautor und Universitätsdozent in New York. In seiner Festansprache befasst er sich mit der Verantwortung von Architekten. Er hat eine aufgeklärt-demokratische Sicht auf seinen Beruf.

Georg Windeck sieht Architekten in der Verantwortung für die demokratische Gesellschaft und plädiert dafür, einer selbstbezogenen Architektur zu widerstehen. Die sieht er etwa im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalif Tower in Dubai, einen Ausdruck von Narzissmus und ein Symbol der Macht des Bauherrn, eines Scheichs.

Sinnentleertes Bauen

Doch Georg Windeck blickt nicht nur in die Ferne, sondern entdeckt auch in der Stadtschlossreplika in Berlin die Gefahr eines sinnentleerten Bauens. Statt auf alte Bilder zurückzugreifen, fände er es besser, einen leeren Ort erst einmal so zu belassen.

Der New Yorker Architekt wünscht sich Einfühlsamkeit, ein bauen, das lokale Gegebenheiten aufgreift und das alltägliche Leben in einen würdevollen Zusammenhang stellt.

Leseprobe vom Seniorchef

Seniorchef Klaus Windeck (77) hält sich lange bescheiden im Hintergrund. Am Ende bekommt aber jeder Gast eine Leseprobe des Buches, das an seinem 78. Geburtstag komplett erscheinen soll. „Klaus Windeck – ein Handwerk, eine Stimme“ heißt es. Die Familie hat ihn überzeugt, seine Erinnerungen mit Hilfe von Jörg Dombrowski aufzuschreiben.

Von Jürgen Lauterbach

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