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Potsdam-Mittelmark Michendorf debattiert über Weihnachtsflair
Lokales Potsdam-Mittelmark Michendorf debattiert über Weihnachtsflair
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04:28 07.04.2016
Die Potsdamer Straße soll in der Adventszeit Lichterketten bekommen.   Quelle: Jens Steglich
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Michendorf

 Kurz nach Ostern ist in Michendorf eine Debatte über die Weihnachtsbeleuchtung entbrannt. SPD, Linke und FDP wollen der Potsdamer Straße in der Adventszeit ein weihnachtlicheres Flair verpassen. Ab Anfang Dezember soll die Hauptstraße im Ort mit Weihnachtsschmuck und Lichterketten geschmückt werden, heißt es im Antrag der drei Fraktionen. Der Bürgermeister soll bis Juni ein Konzept dafür vorlegen.

Grünen-Fraktionschefin Claudia Günther bringt das auf die Palme: „Die Verwaltung dürfte den Antrag gar nicht umsetzen, weil er einem Gemeindevertreterbeschluss entgegensteht, in dem sich die Kommune dazu bekennt, einen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele zu leisten.“ Dazu gehöre, mit Ressourcen schonend umzugehen und Energie einzusparen. Zusätzliche Weihnachtsbeleuchtung sei nicht Sache der Kommune und kontraproduktiv, „wenn wir das Klima retten und die Erderwärmung begrenzen wollen“. Um das zu schaffen, müsse darüber nachgedacht werden, Energiefresser abzuschalten, statt neue in die Welt zu setzen. Sie sprach im Hauptausschuss auch von Lichtverschmutzung, was wiederum SPD-Fraktionschef Volker-Gerd Westphal aufregte: „Ich finde es bemerkenswert, im Zusammenhang mit Weihnachtsbeleuchtung von Lichtverschmutzung zu reden.“ Linken-Frakionschef Peter Pilling stellte noch den Antrag, Weihnachten abzuschaffen, damit die Klimaziele erreicht werden. „Weihnachten“, so Claudia Günther, „sollte nicht nur aus elektrischer Beleuchtung bestehen.“

Die Lichterketten in der Potsdamer Straße sollen zumindest aus sparsamen LED-Leuchten bestehen. Ob sie aufgehängt werden, entscheidet sich am 25. April in der Gemeindevertretung.

Von Jens Steglich

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