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Potsdam-Mittelmark Michendorf will Wald statt eine Deponie
Lokales Potsdam-Mittelmark Michendorf will Wald statt eine Deponie
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00:15 14.03.2016
Der Plan für eine Großdeponie in der Fresdorfer Heide widerspricht dem Flächennutzungsplan der Gemeinde Michendorf, der nur einen Kiessandtagebau dort vorsieht. Quelle: Privat
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Michendorf

Im Tauziehen um die Zukunft des Kiessandtagebaus Fresdorfer Heide geht die Gemeinde Michendorf in die Offensive und auf klaren Ablehnungskurs zu Vorhaben von dort ansässigen Firmen. Geplant ist jetzt ein Grundsatzbeschluss, mit dem die Kommune unmissverständlich signalisieren will, dass sie sowohl die Pläne für eine Großdeponie als auch den von der Stadtentsorgung Potsdam (Step) geplanten Bau einer Biovergärungsanlage an dem Standort ablehnt. Der Bürgermeister wird gebeten, alle zu Gebote stehenden rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und frühzeitig etwaigen Planungen in diese Richtung entgegenzuwirken, heißt es in dem Beschluss-Antrag, den SPD und Grüne eingebracht haben.

Der Bauausschuss gab jüngst bereits einstimmig dem Ansinnen seinen Segen. Im Grundsatzbeschluss werden die Michendorfer Gemeindevertreter auch mitteilen, was sie sich auf dem Gelände vorstellen können. Die Kommune will, dass die als Kiessandtagebau genutzte Fläche als Wald renaturiert wird. Dies war ursprünglich für das Areal auch verabredet worden. Laut einem Rahmenbetriebsplan kann der Kiessandtagebau bis 2019 betrieben werden. Danach sollte er renaturiert werden.

Die Firma BZR will nun auf dem Gelände eine Deponie errichten, die Gruben des Kiestagebaus sollen mit Bauschutt verfüllt werden, so der Plan. Die Gemeinde führt unter anderem ihren Flächennutzungsplan ins Feld, der an dem Standort keine Deponie vorsieht.

„Natürlich ist es grundsätzlich richtig, Biovergärungsanlagen zu errichten. Auch brauchen wir Mülldeponien. Aber der Standort in der Fresdorfer Heide ist wegen seiner Lage im Landschaftsschutzgebiet und wegen seiner Verkehrsanbindung kein geeigneter Standort“, sagte SPD-Fraktionschef Volker-Gerd Westphal.

Von Jens Steglich

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