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Michendorf Gemeinde bekommt neuen Verein
Lokales Potsdam-Mittelmark Michendorf Gemeinde bekommt neuen Verein
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21:43 27.04.2018
Mitstreiter des Vereins, bei dem auch Malkurse angeboten werden: Verena Wolf, Annelie Dessombes, Bernhard Ehrentraut, und Annett Meixner (v.l.). Quelle: Jens Steglich
Michendorf

In der Gemeinde Michendorf wird ein Kunstverein aus der Taufe gehoben. Am Montag soll er im Dorv-Zentrum Seddin gegründet werden. „16 Gründungsmitglieder haben sich angesagt“, sagte der designierte Vereinsvorsitzende Bernhard Ehrentraut. Er und eine Reihe anderer Mitstreiter im neuen Verein sind keine Unbekannten und waren vorher unter dem Dach des Kulturbundes Michendorf aktiv.

Den Bruch mit dem größten Kulturanbieter in der Gemeinde erklärte er so: „Wir sind mit unseren Ideen nicht groß wahrgenommen worden. Die Unterstützung und Wertschätzung für unsere Projekte hat uns im Kulturbund gefehlt.“ Der Kunstverein soll von der Mitgliederzahl klein und übersichtlich bleiben, hat aber Großes vor. „Er wird sich zur Aufgabe machen, Netzwerke zu bilden und mit anderen Vereinen und anderen Kommunen zusammenarbeiten“, so Ehrentraut. Partnerschaften außerhalb der Gemeinde Michendorf sind etwa mit dem Dorv-Zentrum in Seddin und der Gemeinde Seddiner See sowie mit dem Familienzentrum in Treuenbrietzen geplant. Dort soll 2019 das Projekt „Künstlerischer Puppenbau“ umgesetzt werden, für das ein Berliner Puppenbauer gewonnen werden konnte. Zusammenarbeiten will der Michendorfer Verein dabei mit dem Familienzentrum Treuenbrietzen und einer Oberschule der Kommune. Geplant sind Puppenspiel-Aufführungen zum „Sabinchen-Tag“ in Treuenbrietzen.

Bei einem weiteren Kurs, der 2019 auf dem Programm steht, sollen Trickfilmvideos mit Figuren aus Knete entstehen. Unter die Trickfilmer sollen auch Vor- und Grundschüler aus Michendorf und Seddiner See gehen. Den Kurs leiten Annelie Dessombes und Bernhard Ehrentraut, die einmal bei den Machern des Ost-Sandmännchens in die Lehre gegangen sind.

Gegründet werden soll auch eine Fotogruppe. Freunde der Fotografie wollen demnächst mit der Kamera den Fercher Bonsai-Garten besuchen, kündigte Annelie Dessombes an. Bewährte Angebote wie Mal- und PC-Kurse und Exkursionen, die Vereinsgründer bisher unter dem Dach des Kulturbundes angeboten haben, bleiben erhalten. „Auf dem Ausflugsprogramm stehen jedes Jahr zehn große Exkursionen“, so Ehrentraut, der die Ausfahrten organisiert.

Die Touren sind bei denen, die schon dabei waren, legendär. Vor jeder Exkursion gibt es Info-Mappen, die alles enthalten – sogar die Speisekarte von den Gasthäusern, bei denen eingekehrt wird. Die Busfahrt zum Ziel wird mit Sketchen, Quiz-Wettbewerben oder Sachsen-Tests aufgelockert. Als es ins Daetz-Centrum für Holzkunst im sächsischen Lichtenstein ging, wurden auf der Autobahnraststätte Köckern die Tourteilnehmer auf ihre sächsischen Sprachkenntnisse getestet. Zu beantworten gab es Fragen wie diese: „Was heißt Bargbladswäschdor auf deutsch?“ Mit Parkplatzwächtern haben es die Tourteilnehmer in Sachsen nicht zu tun bekommen. Der „Bargbladswäschdor“ steht hier fürs Prinzip Heiterkeit, das bei den Touren hochgehalten wird. „Bei uns wird viel gelacht. Das hält gesund“, sagt Ehrentraut.

Von Jens Steglich

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