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Potsdam-Mittelmark „Grüne Oase“ mit guter Verkehrsanbindung
Lokales Potsdam-Mittelmark „Grüne Oase“ mit guter Verkehrsanbindung
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09:40 19.06.2017
Die Michendorfer schätzen ihre Gemeinde als eine „Grüne Oase“ mit einem hohen Erholungswert. Quelle: J. Steglich
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Michendorf

Die idyllische Lage am Wald oder am Wasser, das ruhige Leben in der „Grünen Oase“ und ihr hoher Erholungswert, gleichzeitig aber auch die schnelle Erreichbarkeit der Großstädte Berlin und Potsdam – das sind für die Michendorfer und die Einwohner in den umliegenden Ortsteilen die ausschlaggebenden Gründe, ihre Gemeinde zu mögen. Das hat die MAZ in einer Fragebogenaktion ermittelt, an der sich viele Hauhalte beteiligten.

Die meisten Leser loben den öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn und den nahen Anschluss an das überregionale Autobahnnetz, auch wenn die Anschlussstelle Michendorf derzeit eine Bau- und damit eine Staustelle ist. „Die Ampel ist eine Katastrophe“, schildert jemand seine täglichen Erfahrungen an der Auf- beziehungsweise Abfahrt zur Autobahn. Auch der Nahverkehr ist noch ausbaufähig, meinen einige Michendorfer. So sollte der Linienbus auch am Wochenende stündlich über Wilhelmshorst nach Potsdam fahren und die Regionalzüge halbstündlich verkehren.

Eine überschaubare Infrastruktur, gute Einkaufsmöglichkeiten und ein aktives Kulturleben in der Gemeinde werden von den Einwohnern hoch geschätzt. „Es gibt viele engagierte Mitbürger“, heißt es in einigen Zuschriften. In anderen ist von netten Nachbarn und Freunden zu lesen, und nur eine Familie wünscht sich sehnlichst, der Nebenmann möge entweder sein Grundstück oder aber die „Müllhalde“ darauf räumen.

Unzufrieden sind die Michendorfer gegenwärtig mit ihren politischen Gemeindevätern und -müttern. Die Streitereien in der Gemeindevertretung müssen endlich ein Ende haben. Gemeindevertretung und -verwaltung sollten sich weniger auf ihre jeweils politischen und persönlichen Themen, dafür um so mehr auf die Bürgerinteressen konzentrieren, fordern die Michendorfer. Auf ihrer Wunschliste stehen außerdem öffentliche Abfallbehälter in den Orten sowie eine bessere medizinische Versorgung durch Fachärzte in der Gemeinde. Auch ein Wochenmarkt würde sicher von den Einwohnern gut angenommen werden, sagen diese.

Von Heinz Helwig

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