Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Minikreisel in Reetzer Mitte noch strittig

Ausbau der Ortsdurchfahrt im nächsten Frühjahr Minikreisel in Reetzer Mitte noch strittig

Die Frage, wie der Platz der Einheit – die zentrale Kreuzung im Ort – in Zukunft gestaltet wird, ist noch nicht endgültig beantwortet. Geht es nach dem Landesstraßenbetrieb Brandenburg, gibt es dort bald einen Kreisverkehr. Die Entscheidung muss im Sommer reifen. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr rollen die Bagger zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt an.

Voriger Artikel
Geltower Grundschule hofft auf Schulpreis
Nächster Artikel
„Den Ehrenkodex gibt es nicht“

Sanierungsbedürftig: B 246 in Reetz.

Quelle: R. Gaffron

Reetz. Ein seit 25 Jahren gehegter Wunsch der mehr als 500 Einwohner würde sich erfüllen. Das hat Ortsvorsteherin Marion Gante jetzt in einem Bürgerforum bekannt gegeben.

Die Planer befürworten den Mini-Kreisel, um einerseits den Verkehrsfluss auf der Bundesstraße zu erhalten und andererseits im Interesse der Anlieger eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erreichen. Dazu sollen vorher schon – aus Richtung Zerbst kommend – eine Verkehrsinsel am Ortseingang sowie eine Einengung an der Einmündung zur Grünen-Grund-Straße ihren Teil beitragen. Das haben Thomas Habig vom Ingenieurbüro und Rainer Reichel vom Landesbetrieb erklärt.

Die Fahrbahn selbst soll ihren Ausführungen zufolge in der Regel sechs Meter breit ausgebaut werden und eine Asphaltdecke auf gleichem Niveau wie jetzt erhalten, so dass die Grundstückszufahrten unverändert bleiben können. Die Herstellung erfolgt inklusive grundlegendem Tiefbau. Gleichzeitig wird die marode Straßenentwässerung saniert.

Kostenfrage offen

Der Ausbau der B-246-Ortsdurchfahrt in Reetz wird größtenteils vom Bund bezahlt. Was er genau kostet, konnte noch nicht gesagt werden, da die Ausführungsplanung erst fertig sein muss, so die Behörden-Mitarbeiter.
Die Gemeinde Wiesenburg/Mark muss die so genannten Nebenanlagen (Gehweg etc.) bezahlen.
Zehn Prozent ihrer Ausgaben kann sielaut kommunaler Straßenausbaubeitragssatzung den Anliegern in Rechnung stellen.

Am Feldweg ist eine Anlage zur Versickerung des Niederschlagswassers vorgesehen. „Falls Bäume gefällt werden müssten, seien Ersatzpflanzungen obligatorisch“, erklärten die Fachleute. An der Gaststätte „Bauernstüble“ ist zudem die Schaffung von Parkplätzen vorgesehen.

Wo genau Gehwege gebaut werden, ist noch Teil der Abstimmung zwischen Kommune und Bürgern sowie Behörde. Teilweise ist nicht auf beiden Seiten genug Platz, so dass sie zwangsläufig eingespart werden müssen. Dann reicht der Bürgersteig auf einer Seite aus, hieß es. Nicht zuletzt würde dies zu Kosteneinsparungen führen.

In der Belziger Straße wie in der Zerbster Straße sollen die Gehwege gepflastert werden. Abgerundete Granitborde sind als Abgrenzung zur Fahrbahn gedacht – buchstäblich Steine des Anstoßes. Große Fahrzeuge würden bald wieder auf den Gehweg ausweichen und Schäden anrichten, lautet die Befürchtung. Die gleichen Vorbehalte gibt es beim Kreisel, gleichwohl er in der Mitte überfahrbar sein soll.

Von Eva Loth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg