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Potsdam-Mittelmark Ministerin nimmt Unterschriftenliste entgegen
Lokales Potsdam-Mittelmark Ministerin nimmt Unterschriftenliste entgegen
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14:00 09.11.2017
Reth Kalsow und Dajana Ringlau (Mitte) mit Ministerin Kathrin Schneider. Quelle: Gartenschläger
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Jeserig/Potsdam

Der nächste Meilenstein ist geschafft: Seit Donnerstag liegt der Verkehrsministerin des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider (SPD), die Unterschriftenliste für eine häufigere Taktung des RE 1 vor. Dazu sind der Bürgermeister der Gemeinde Groß Kreutz (Havel), Reth Kalsow (CDU), und die Mitinitiatorin Dajana Ringlau zum Landtag nach Potsdam gefahren. Kurz vor Beginn der dort abgehaltenen Sitzung des zuständigen Fachausschusses für Infrastruktur und Landesplanung haben sie der Ministerin den dicken grünen Ordner in die Hand gedrückt. Auf dem steht groß die Zahl „4989“ geschrieben – so viele Unterschriften sind letztlich zusammengekommen. Wie berichtet, hatte Dajana Ringlau die Aktion als „Wahnsinn“ und „großartigen Erfolg“ bezeichnet. „Das zeigt glasklar, dass der Bedarf nach einer besseren Taktung besteht“, so die 38-Jährige aus Jeserig.

Ein Blick auf die erste Seite der Liste. Quelle: Bernd Gartenschläger

Beim Verkehrsministerium wollen die Akteure erreichen, dass der neue Landesnahverkehrsplan, der von 2018 bis 2022 gilt, den Regionalexpress für die Bahnhöfe Groß Kreutz und Götz häufiger taktet. Konkret fordern sie einen zusätzlichen Halt pro Stunde. Die Unterschriftenaktion startete im Juli. Die Listen lagen in dutzenden Arztpraxen, Apotheken und Bäckereien aus, zudem auch im Zentrum für Gewerbeförderung der Handwerkskammer Potsdam in Götz und an der Touristeninfo in Lehnin. Im September waren die Bürgermeister der betroffenen Städte und Gemeinden zusammen mit ihrer Forderung an die Öffentlichkeit gegangen. Sie setzen sich ebenfalls für eine häufigere Verbindung zwischen Brandenburg und Berlin ein und wollen zudem mehr Platz in den Zügen. Denn wenn der RE 1 in Richtung Berlin zu Stoßenzeiten am Werderaner Bahnhof ankommt, ist er oft schon völlig überfüllt, wie Pendler immer wieder berichten.

Von Luise Fröhlich

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