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Potsdam-Mittelmark Ministerium hilft Bauern mit einer Richtlinie
Lokales Potsdam-Mittelmark Ministerium hilft Bauern mit einer Richtlinie
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16:51 30.11.2017
Der Ernteausfall war in diesem Jahr drastisch und auch auf den Märkten spürbar. Quelle: dpa
Werder

Das Land Brandenburg will Landwirten und Obstbauern helfen, ihre teils starken Ernteausfälle auszugleichen. Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat am Dienstag die Richtlinie unterschrieben und veröffentlicht. Darauf wies das Ministerium auf MAZ-Anfrage am Donnerstag hin. Ab sofort können Obstbauern die Förderung beantragen. Die Frist endet am 31. Dezember. Wie berichtet, haben die späten Fröste im April, der wenige Regen im Frühjahr und die sintflutartigen Niederschläge im Juni und Juli erhebliche Schäden, besonders an Apfel- und Kirschbäumen, angerichtet. Der Vorsitzende des Werderschen Obst- und Gartenbauverbandes, Walter Kassin, sprach über Einbußen von bis zu 60 Prozent. Unternehmen, die mehr als 30 Prozent Ertragsausfälle nachweisen können, werden nun vom Land unterstützt. Allerdings sei man an die Regularien der EU gebunden, wie Staatssekretärin Carolin Schilde bereits beim Obstbausymposium in Werder erklärte.

Die Obst- und Gartenbaubetriebe müssen die Schäden anhand einer geeigneten Dokumentation nachweisen, wie es in den Voraussetzungen der Richtlinie heißt. Sie müssen zudem offen legen, wie hoch die Erträge in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich war. Schäden werden nicht komplett erstattet, sondern höchstens bis zu 80 Prozent. Es soll laut Richtlinie erkennbar sein, dass der Schaden unmittelbar mit dem Frost oder Regen zusammenhängt. Empfänger der Anträge ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) hatte das Land beim Symposium Anfang November dazu aufgerufen, den Landwirten schnell und unkompliziert zu helfen.

Von Luise Fröhlich

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