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Mit Detektor auf Fledermaus-Tonspur

Naturpark Nuthe-Nieplitz Mit Detektor auf Fledermaus-Tonspur

Zwei interessante Rangertouren bietet die Naturwacht von Nuthe-Nieplitz am Wochenende an. Nachts geht es mit dem Detektor auf Fledermaus-Tonspur und am Sonntag kann man zur Heideblüte wandeln.

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Kopfüber: Bechsteinfledermäuse (Myotis bechsteinii) in Nuthe-Nieplitz.

Quelle: Helma Kipsch

Nuthe-Nieplitz. Für die Nachtschwärmer unter uns bietet die Naturwacht im Naturpark Nuthe-Nieplitz am kommenden Sonnabend eine besondere Veranstaltung. Die lange Naturwachtnacht beginnt am Samstag, 20. August, um 19 Uhr an der Waldgaststätte „ Zur alten Eiche“, Lindower Weg 2, im OT Frohnsdorf von Treuenbrietzen. Gemeinsam mit dem Ranger Karsten Voigt kontrollieren die Teilnehmer die sommerlichen Fledermausquartiere im Oberen Nieplitztal. Jüngst sind 12 neue Kästen angebracht worden, wie der 30-Jährige sagte. Heute auf den Tag genau vor einem Jahr ist der Potsdamer in den Dienst der Naturwacht getreten. Gängige Arten in dem Naturparkgebiet mit großen Altbaumbeständen sind zum Beispiel Zwerg- und Breitflügelfledermäuse, weiß Voigt.

Bei der Kontrolle wie für Bestimmungszwecke und ein Monitoring dürfe man schon auch kurz mit der Taschenlampe in den Kasten leuchten. „Das können die Tiere aushalten“, versicherte Voigt. Danach geht’s wieder in die „Eiche“, wo der etwa 45-minütige Film „Fledermausschutz in Brandenburg“ gezeigt wird. Und die Wirtin will zum Thema passende Snacks anbieten. „Aber sie hat mir noch nicht verraten, welche“, so Voigt. Die Filmvorführung läuft in Kooperation mit dem Kinoförderverein Treuenbrietzen und der Waldgaststätte.

Bewaffnet mit einem BAT-Detektor begibt sich Voigt späterhin mit den Tourgästen auf in die Nacht. Mit dem Gerät kann der Ranger die Ultraschallrufe der Fledermäuse für das menschliche Ohr übersetzen. „So können wir den lautlosen Jägern der Nacht lauschen.“ Kinder, die besonders willkommen sind, könnten sogar die höheren Frequenzen besser mit eigenen Ohren hören als Erwachsene. Taschenlampen könnten sich die Teilnehmer mitbringen. Ansonsten genügen praktische Kleidung und gute Laufschuhe. Die Teilnahme an der etwa dreistündigen Veranstaltung ist kostenlos, aber die Naturschützer freuen sich über Spenden für weitere Projekte und den Kinoförderverein.

Ganz anders geht es am Sonntag drauf, den 21. August, weiter. Die Nachtwanderer könnten sogar schon ausgeschlafen haben, um an der Rangertour zur Heideblüte ab 13.30 Uhr teilzunehmen. Die startet an der Gaststätte „Weidmannsruh“ im OT Frankenförde in Nuthe-Urstromtal. Die Entdeckungen im Lebensraum Heide im Flora-Fauna-Habitat/Gebiet „Forst Zinna/Keilberg dauern etwa drei Stunden und ziehen rund fünf Kilometern. Die Naturwächter versichern, dass man „diese Rangertour auch mit einer kleinen Grundkondition schafft“.

Hat immer ihren besonderen  Reiz – die Heideblüte

Hat immer ihren besonderen Reiz – die Heideblüte.

Quelle: Hubertus Meckelmann

Von Claudia Krause

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