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Geplant: Mit Rad vom Zernsee bis Zehlendorf

Radweg zum Bahnhof Saarmund soll Teil eines Großprojekts werden Geplant: Mit Rad vom Zernsee bis Zehlendorf

Mehr als vier Jahre wurde um den Fuß- und Radweg zum Bahnhof Saarmund gerungen. Jetzt ist er fertig und bekommt über den Zweck hinaus, die Bahnstation für Radfahrer und Fußgänger erreichbar zu machen, eine besondere Bedeutung. Der 420 Meter lange Abschnitt soll Teil eines Großprojekts werden, das dem Radverkehr in der ganzen Region eine neue Qualität geben soll.

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Radwegeröffnung im Regenguss: Christian Stein und Ute Hustig.

Quelle: JST

Saarmund. Der Anfang ist gemacht.  Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) und Vize-Landrat Christian Stein (CDU) haben am Mittwoch den Fuß- und Radweg zum Saarmunder Bahnhof seiner Bestimmung übergeben. Radfahrer wie Reisende, die zu Fuß und mit Koffer unterwegs sind, gelangen nun auf sicherem Weg zum Bahnhof. Zugleich ist ein wichtiges Puzzleteil für ein Großprojekt gesetzt, das dem Radverkehr in der ganzen Region eine neue Qualität geben sollen. Die Idee ist, „von Potsdam ausgehend Radwege wie ein Spinnennetz miteinander zu verbinden“, sagte Nuthetals Bauamtsleiter Rainer vom Lehn. Entstehen soll dabei auch ein Radweg vom Zernsee bis Zehlendorf.

Die Abschnitte, die für diese Radtrasse noch fehlen, sind allesamt für den Stadt-Umland-Wettbewerb angemeldet. Ausgangspunkt ist eine Radfahrerbrücke über den Zernsee, die Werder mit Potsdam verbindet. Sind die Partner aus der Region beim Stadt-Umland-Wettbewerb erfolgreich, kann der Radfahrer in Zukunft von Werder aus über die neue Zernsee-Brücke nach Potsdam fahren oder über Schwielowsee, Michendorf, Nuthetal und Stahnsdorf bis zum Teltow-Kanal und von dort bis Zehlendorf radeln. Gebraucht wird dafür noch ein Radweg zwischen Langerwisch und Saarmund, für den über den Wettbewerb Fördermittel beantragt sind. Zwischen dem Bahnhof Saarmund in Richtung Philippsthal und dem Kreisverkehr Güterfelde muss eine weitere Lücke geschlossen werden. Über Stahnsdorf geht es dann weiter zur Kanalaue in der TKS-Region bis nach Zehlendorf. Den Radweg in der Kanalaue haben Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf als eigenen Wettbewerbsbeitrag angemeldet.

Der Radweg zum Bahnhof Saarmund, der etwa 400 000 Euro kostete und von Land (75 Prozent) und Landkreis (25 Prozent) gefördert wurde, hat auch innerhalb Nuthetals besondere Bedeutung. Von ihm aus soll ein Radweg weiter nach Nudow und Fahlhorst führen. Hier erhofft sich Nuthetal Fördergeld aus einem EU-Programm für ländliche Entwicklung. Gleiches gilt für den Radweg von Saarmund nach Tremsdorf. Mit ihm würde eine schnelle Verbindung von Potsdam über Rehbrücke, Saarmund und Tremsdorf bis zum Naturpark Nuthe-Nieplitz entstehen.

Von Jens Steglich

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