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Mit moderner Technik zu mehr Besuchern

Neuendorfer Kirche Mit moderner Technik zu mehr Besuchern

Der Kirche in Neuendorf bei Brück (Potsdam-Mittelmark) fehlt es an Besuchern. Nun hat der zuständige Pfarrer einige gute Ideen, wie mehr Auswärtige zum Besuch im Gotteshaus bewegt werden können. Eine nicht unwichtige Rolle in den Planungen spielen moderne Sound- und Lichttechnik – und ein paar nebenan beheimatete Esel.

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Versteckt zwischen Bäumen liegt die Kirche zentral im Ort.

Neuendorf. Die erste Idee, die Helmut Kautz für die Neuendorfer Kirche hatte, war ambitioniert. Der Brücker Pfarrer wollte sie als Autobahnkirche etablieren, was misslang.

Zwar verläuft die A9 unweit des Dorfes, die nächste Ausfahrt ist allerdings rund fünf Kilometer entfernt. Also wurde aus der kreativen Idee nichts. Kautz wäre jedoch nicht der umtriebige Pfarrer, der er ist, wenn er nicht schon längst neue Ideen ausbrüten würde. Nun soll der Neuendorfer Feldsteinbau zu einer Licht- und Eselskirche werden. „Es sind mehrere Sachen, die wir hier anbieten wollen, um Menschen in das Gotteshaus einzuladen“, sagt der Pfarrer. Zum einen will er eine Lichtanlage installieren, die vom Besucher je nach Stimmung reguliert werden kann. „Wenn es einer hell mag, dann soll er oder sie das per Taste eben so einstellen können. Genauso wie jemand, der es eher gedämpft mag“, erläutert der Geistliche.

Dazu soll auch die Orgel umgerüstet werden, so dass die Besucher im Schiff ein bestimmtes Lied oder Musikstück anwählen können, das die Orgel dann abspielt.

Erste Gespräche mit einem Architekten hat Kautz bereits geführt. Wenn die Kosten für die Neuerungen klar sind, will der Pfarrer einen Förderantrag über die LAG Fläming-Havel stellen, um aus dem Leader-Programm Unterstützung für seine Pläne bekommen zu können. Zusätzlich sollen in nicht allzu ferner Zukunft von der Kirche aus Pilgerwanderungen mit Eseln angeboten werden.

Jan Prowaznik, Eigentümer von drei Eseln und Natur- und Kulturführer, bietet jetzt schon Wanderungen an. Der Mann wohnt mit seiner Familie im alten Pfarrhaus – also direkt neben dem Gotteshaus. Kautz und Prowaznik sind sich einig, dass sie zusammenarbeiten wollen. „Esel sind ein biblisches Thema, das kann man gut ein- und verbinden“, ist der Pfarrer überzeugt.

Von Andreas Koska

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