Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Mit vollem Einsatz fürs Vereinsleben
Lokales Potsdam-Mittelmark Mit vollem Einsatz fürs Vereinsleben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:08 14.03.2018
Manuela Saß, Edelgard Baatz, Wilfried und Edeltraud Nebert sowie Christian Große (v.l.) beim Eintrag ins Goldene Buch. Quelle: Stadt /Klix
Anzeige
Werder

Drei engagierte Werderaner haben sich am Dienstagabend in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Edelgard Baatz sowie Edeltraud und Wilfried Nebert sind damit für ihre Verdienste im Ehrenamt gewürdigt worden. Die Eheleute Nebert haben sich seit der Wende um die Traditionspflege im Schützenverein zu Glindow verdient gemacht. Edelgard Baatz leitet seit Jahren mit großem persönlichen Einsatz den Glindower Heimatverein. „Ihr Engagement und ihre Leidenschaft ist es, was Werder lebenswert macht“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU).

In einer Laudatio würdigte sie das ehrenamtliche Wirken von Edelgard Baatz. „Eigentlich wollte sie nur eine Saison Vorsitzende des Heimatvereins Glindow sein. Das war 2010, als sie in Rente gegangen ist.“ Doch Edelgard Baatz leite den Verein bis heute engagiert und akribisch. Edelgard Baatz wurde 1945 in Bergholz-Rehbrücke geboren, lernte nach der Schule im Handel. Nach verschiedenen beruflichen Stationen machte sich Edelgard Baatz mit 45 Jahren selbstständig und leitete den Spar-Markt in Werder. „Überall hat sie dazugelernt, wie sie gern sagt.“ So sei es auch mit dem Heimatverein gewesen. „Edelgard Baatz hat den Verein, der das gesellschaftliche Leben in Glindow in großem Maße bereichert, in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich geführt“, so Saß. Ihr sei es gelungen, nicht nur die Mitgliederzahl zu erhöhen, sondern ihre Mitstreiter zu motivieren, sich stärker einzubringen. Vom „Heimathäuschen“, wie sie es nennt, gingen neben den Ausstellungen zur Glindower Geschichte viele Impulse aus. Hier starten auch die vom Verein geführten Wanderungen. Edelgard Baatz selbst dankte für die Ehrung und der großen Gruppe im Heimatverein, die sie bei der Arbeit unterstütze. Auch ihre Familie mache mit.

Schützenpark nach Wilfried Nebert benannt

Werders 1. Beigeordneter Christian Große (CDU) hielt die Laudatio auf das Ehepaar Nebert. Edeltraud Nebert ist 1946 in Werder geboren worden. Wilfried Nebert kam 1943 zur Welt, er stammt aus einer alten Glindower Familie. Die anpackende Art im Ehrenamt hätten die Neberts auch im Berufsleben gezeigt, als sie 1990 den noch bis in die 1950er-Jahre durch die Familie geführten Lebensmittelladen als „Neberts Eck“ in Glindow neu eröffneten und bald um eine Fleischerei erweiterten. „Schnell kam das ehrenamtliche Engagement hinzu und das Ziel, den Schützenverein zu Glindow zu beleben.“ Die Neugründung fand am 9. Januar 1994 statt, Wilfried Nebert wurde Präsident. Seine Frau habe sich daran gemacht, die Vereinsgeschichte aufzuarbeiten. Im Landeshauptarchiv in Potsdam sichtete sie alte Vereinsunterlagen und sicherte durch eine Spende die alte Vereinsfahne aus dem Gründungsjahr 1924.

Seit 1999 gehört neben dem Schießsport mit Luftgewehr und Luftpistole auch das Bogenschießen zum Vereinsleben. „Mit Mitteln aus dem Goldenen Plan Ost wurde der Schützenpark zur Heimat des Vereins“, so Christian Große. 700 Kubikmeter Müll seien mit vielen Helfern entsorgt worden, Neubauten wie der Adlerschießstand oder das Vereinshaus entstanden. Der Schützenpark wurde in „Wilfried-Nebert-Schützenpark“ umbenannt. „Wir haben einfach losgelegt und gemacht“, sagte Wilfried Nebert, der für die Anerkennung dankte. Schützenvereinsmitglieder schenkten dem Ehepaar ein von Hans-Joachim Stahlberg gemaltes Porträt des Paars.

Von MAZonline

In der Region um Brandenburg haben 19 Privatleute, Vereine, Kommunen und Kirchengemeinde viel vor: Sie hoffen auf rund 2 Millionen Euro EU-Fördergeld. Insgesamt stehen für Initiativen zwischen Fläming, Nuthe-Nieplitz und Ziesar 3,5 Millionen Euro Leader-Fördermittel bereit. 55 Projekte mit einem Fördervolumen von 10 Millionen Euro warten auf Zuschüsse.

15.03.2018

Der Kreis Potsdam-Mittelmark wird die Kosten für jegliche Trichinenuntersuchung bei Wildschweinen übernehmen. Pro gestreckten Schwarzkittel sparen die Jäger damit zehn Euro. Doch geht es nicht mehr um schlichte Bestandsreduzierung, sondern um dringend nötigen Seuchenprävention.

14.03.2018

Seit mehreren Jahrzehnten galten sie in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Nun haben es Tierschützer geschafft die Großtrappen vor dem Verschwinden zu bewahren. Brandenburger haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen.

14.03.2018
Anzeige