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Potsdam-Mittelmark Moderne Wohnungen für 60 Senioren
Lokales Potsdam-Mittelmark Moderne Wohnungen für 60 Senioren
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18:23 22.12.2016
Die Bewohnerinnen, Inge Giebler (l.) und Uschi Müller, vor dem neuen Gebäude. Quelle: Ingeborg Lauwaßer
Werder

Moderne Ausstattung und viel Platz für Veranstaltungen: Das neue Pflegeheim des Awo-Seniorenzentrums „Wachtelwinkel“ in Werder ist nach rund anderthalb Jahren Bauzeit fertig. Ende November hatte die Einrichtungsleiterin Linett Schuldt die Bewohner offiziell zum ersten Mal in dem neuen Saal des Heims empfangen, wie Awo-Mitarbeiterin Ingeborg Lauwaßer nun mitteilte. 60 Senioren sind aus dem alten DDR-Bau gegenüber in das dreigeschossige neue Haus gezogen. Beide Häuser sind durch einen langen Flur verbunden.

Kurz vor dem Umzug fielen in dem alten Haus „Wachtelwinkel“ der Lastenfahrstuhl und auch der Personenaufzug aus – höchste Zeit also für den Wechsel. „Die notwendige Reparatur verschlang viel Geld, welches die Leitung des Hauses gern anderweitig eingesetzt hätte“, sagt Lauwaßer. Das 1989 erbaute DDR-Fertigteilhaus beherbergte 74 Senioren. Zuvor war der alte Flachbau mit Speisesaal, Küche und Foyer abgerissen worden.

Gesamte Anlage soll 2018 fertig sein

Im Mai diesen Jahres wurde noch das 25-jährige Bestehen des alten Hauses gefeiert. Doch der Altbau entsprach schon längst nicht mehr den heutigen Standards. Das neue Heim ist nun in drei Wohnbereiche mit jeweils zwei Wintergärten aufgeteilt. In den Zimmern stehen helle und moderne Möbel, die auch die Arbeit der Pflegekräfte erleichtert, so Lauwaßer. An den großzügig gestalteten Haupteingang schließt sich ein großer Saal an, der viel Platz für Veranstaltungen bietet.

Unterdessen ist die Planung und Sanierung des Altbaus in vollem Gange. Der Plattenbau wird komplett entkernt, umgebaut und mit zwei 40 Zweiraum- und acht Einraumwohnungen ausgestattet. Im ersten Obergeschoss sind zwei Wohngruppen für Demenzkranke vorgesehen. In die Räume im Erdgeschoss sollen neben den Büros für das Leitungsteam wieder Friseur, Fußpflege und Physiotherapie einziehen. Ein Verbinder mit Saal und Restaurant schließt später die Lücke zwischen Alt- und Neubau. Insgesamt will die Awo rund zwölf Millionen Euro an dem Standort unterhalb des Weinberges investieren. Ende 2018 soll die gesamte Anlage für rund 140 Senioren fertig sein.

Von Luise Fröhlich

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