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Potsdam-Mittelmark Monika Arlt zeigt Morgenstern-Bilder
Lokales Potsdam-Mittelmark Monika Arlt zeigt Morgenstern-Bilder
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19:23 05.03.2018
Monika Arlt fand über den Freundeskreis Bismarckhöhe zu Christian Morgenstern. Quelle: Foto: Christel Köster
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Werder

„Morgenstern im Bilde“ lautet der Titel der ersten Ausstellung des Jahres, die am Wochenende in der Turmgalerie der Bismarckhöhe Werder eröffnet wurde. Tür an Tür mit dem Christian-Morgenstern-Literaturmuseum, das genau wie die Turmgalerie unter der Regie des Freundeskreises Bismarckhöhe betrieben wird. Die Person und vor allem ausgewählte Gedichte Morgensterns lieferten Monika Arlt den Stoff für ihre bildkünstlerische Auseinandersetzung mit dem Autor der Galgenlieder. In unterschiedlichen Techniken nähert sie sich dessen Gedanken an. Tuschzeichnungen, Collagen und vor allem Siebdrucke findet man in der Schau. Und man begegnet unter anderem der Möwe Emma nebst gleichnamiger Verwandtschaft, dem Steinochs, den drei Spatzen und anderen Lebewesen, denen Morgenstern zu Bekanntheit verhalf. Auch dem besagten Lattenzaun, aus dessen Zwischenräumen ein Architekt ein großes Haus gebaut haben soll, widmete Monika Arlt mehrere Arbeiten. Möwen erheben sich darüber in die Lüfte. Den meisten ihrer Drucke und Zeichnungen hat die Künstlerin die passenden Verse beigegeben. Das markante Gebäude der Bismarckhöhe sowie andere Werderaner Ansichten sind mehrfach mit dem Porträt Morgensterns oder den von ihm kreierten Figuren verquickt.

Monika Arlt hatte schon während ihres Architekturstudiums Unterricht im Zeichnen und Aquarellieren genommen. Ihre künstlerischen Fertigkeiten entwickelte sie auch weiter, während sie in Architektur und Bauwesen ihrem Beruf nachging. 2005 schloss sie noch eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin an. Tuschzeichnungen, Acrylmalerei, Collage und seit einigen Jahren der Foto-Handsiebdruck gehören zu ihrem bevorzugten künstlerischen Techniken. Die Berlinerin mit einem Zweitwohnsitz im Werderaner Ortsteil Kemnitz fand über den Freundeskreis Bismarckhöhe zu Christian Morgenstern. Als eine von drei Kuratoren der Turmgalerie organisiert und gestaltet sie die Expositionen dort mit. Ihre eigene ist bereits die 45. unter dem Dach des Museumsturms. Mindestens eine der Ausstellungen im Jahr solle künftig einen Bezug zum Dichter der Galgenlieder haben, hatte Mit-Kuratorin Anna Gestrich bei der Vernissage angekündigt.

Die Ausstellung „Morgenstern im Bilde“ ist noch am Sonntag, dem 18. März, sowie am Ostersamstag und -sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr, zu sehen.

Von Edith Mende

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