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Monstertrucks begeistern die Massen

Stuntshow in Bad Belzig Monstertrucks begeistern die Massen

Eine Stuntmanshow mit Monstertrucks zieht am Sonntagnachmittag hunderte Besucher auf den Turnplatz in Bad Belzig. Sie erleben fliegende Motorräder, Autofahrten auf zwei Rädern sowie durch eine Feuerwand. Für großes Staunen sorgt zum Finale schließlich die „Autopresse“ auf vier Rädern.

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Gegen den von Peter Weit gesteuerten Monstertruck „Excalibur“ haben normale Autos überhaupt keine Chance.
 

Quelle: Thomas Wachs

Bad Belzig.  Gegen den wuchtigen „Excalibur“ haben der kleine Renault Twingo und der Ford Escort Kombi überhaupt keine Chance. Mit dröhnendem Motor steuert der Bolide langsam eine kleine Rampe an, hebt kurz ab und begräbt die Autos unter seinen riesigen Rädern. Immerhin bringt der bunt lackierte Monstertruck stolze 8,5 Tonnen auf die Waage. 550 PS wuchtet der Sechszylinder-Diesel auf die Achsen des 3,60 Meter hohen Ungetüms mit 1,75 Meter großen Riesen-Reifen. Als wären die Autos aus Papier, faltet der wuchtige Truck das Blech.

Auf diesen Moment haben rund 300 Besucher am Sonntagnachmittag gewartet. Der Auftritt der Monstertrucks ist der Höhepunkt der Stuntmanshow, die Peter Weit und sein Team den Besuchern mehr als eine Stunde lang bieten. Hauptsächlich der „Cheffahrer“ selbst tritt in Aktion bei der wilden Motorshow. Fliegende Motorräder, Autofahrten auf zwei Rädern sowie durch eine Feuerwand und zum Finale die „Autopresse“ auf vier Rädern locken das Publikum.

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Vor allem die großen und starken Monstertrucks zogen Hunderte Besucher am Sonntagnachmittag in Bad Belzig zur Motorshow der Stuntleute.

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Seinen spektakulären Job erlernt hat der Fahrer bei der Schule für Kaskadeure in München, erzählt Peter Weit. In dritter Generation der Familie Weis ist er mit der Show auf Tour. Es ist ein Leben auf Achse. Im doppelten Sinne. Ständig wechseln die Auftrittsorte. Gerade liegen vier Wochen Programm in Magdeburg hinter dem Team. Nächste Woche geht es nach Brandenburg an der Havel bevor es bald ins Winterquartier in Döbeln bei Dresden geht. „Vor allem sind wir ansonsten viel im europäischen Ausland auf Tour“, erzählt der Stuntman. Kroatien, Frankreich, Skandinavien und viele Auftritte in Österreich bestreitet die Truppe das Jahr über. Manchmal kommen auch Auftritte im Fernsehen dazu. „So haben wir mal eine Szene für eine österreichische Serie gedreht, wo es mit einem Auto auf zwei Rädern durch Graz ging“, erzählt Peter Weit. Seine Tricks hat der 28-Jährige von seinem Vater gelernt. „Schon als sechs Jahre alter Junge war ich mit dem Motorrad unterwegs und bald auch mit Autos“, erzählt der Kaskadeur. Sein Tochter ist nun zwei Jahre alt. Sie soll den Familienbetrieb möglichst mal fortführen wünscht sich ihr Vater.

Von Thomas Wachs

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