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Potsdam-Mittelmark Moppel und Mücke gehen wieder auf Reisen
Lokales Potsdam-Mittelmark Moppel und Mücke gehen wieder auf Reisen
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11:32 08.06.2017
Katja Ledder, Christine Pohl und Tino Würfel (v.l.) bei einem gemeinsamen Termin für das neue Buch. Quelle: Privat
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Werder

Die Abenteuer der beiden Kinderbuchfiguren Moppel und Mücke gehen weiter. Die Autorin und Kita-Erzieherin Christine Pohl aus Werder hat sich nach dem Erfolg des ersten Teils entschieden, eine Fortsetzung zu schreiben. Während der Frosch und die Mücke im ersten Band die Stadt Werder unsicher gemacht haben, werden sie nun in Potsdam unterwegs sein. Mit an Bord hat Christine Pohl für das Projekt wieder ihre Tochter Katja Ledder, die für die Gestaltung zuständig ist, und den Architekten Tino Würfel, der den Texten mit farbigen Zeichnungen Leben einhaucht.

Inhaltlich beschäftigen sich Moppel und Mücke diesmal mit Themen wie Umweltschutz oder Energie. Die Sachverhalte in den Kurzgeschichten erklärt Christine Pohl kurz, knapp und kindgerecht. „Wir erklären zum Beispiel, wie Mülltrennung funktioniert oder wo der Strom herkommt“, sagt sie. Neben solchen kleinen Regeln und Weisheiten gibt es in dem neuen Buch auch viele Attraktionen von Potsdam zu bewundern. Darunter sind etwa das Filmmuseum, der Kutschstall, das Potsdam-Museum oder die Nikolaikirche. „Wir wollen Kindern auch Kultur begreifbar machen. Sie sollen mehr Zeit mit ihren Eltern verbringen und sich zum Beispiel auf die Spuren von Moppel und Mücke begeben“, so Christine Pohl. „Das Buch handelt von Zusammenhalt, Toleranz und dem Schutz des Lebensraums der beiden so unterschiedlichen Freunde“, fügt Katja Ledder hinzu. Erst die Symbiose aus Text und Bild aber würde das Buch so besonders machen.

Fans sind aufgerufen zu helfen

Christine Pohls größte Kritiker, die Kita-Kinder, können gar nicht genug von den Geschichten bekommen, erzählt sie. In etwa vier Wochen muss alles fertig sein, denn dann soll das 128 Seiten starke Buch in den Druck gehen. „Ohne Nachtschichten würden wir das gar nicht schaffen. Es dauert so seine Zeit bis man von der Idee zur Anfrage, zur Freigabe und dem fertigen Text kommt“, so die Autorin. Und obwohl Mutter und Tochter wieder einige Unterstützer aus Potsdam für das Kinderbuch gefunden haben, sind sie noch auf der Suche nach Zuschüssen, hauptsächlich um den Druck der 8000 Exemplare bezahlen zu können, erklärt Katja Ledder.

Die freiberufliche Grafikerin hat sich dazu eine „Startnext“-Kampagne ausgedacht. Seit vergangener Woche befindet sie sich in der Finanzierungsphase. Noch vor der Buchpremiere im August haben Fans von Moppel und Mücke dabei die Möglichkeit, das Buch oder andere „Dankeschöns“ zu erwerben. Das sind zum Beispiel Häkelanleitungen für die beiden Protagonisten der Geschichte, Kalender oder Tassen. Aber auch die Autorin selbst kann man für ein Event buchen, bei dem sie aus den beiden Büchern liest. Nur wenn bei dieser Kampagne die vorgegebene Summe von 5000 Euro erreicht wird, bekommen die Unterstützer ihre „Dankeschöns“ und das Autoren-Team das Geld. „Bleiben wir drunter, bekommt leider keiner was“, sagt Katja Ledder.

Die beiden Frauen sind mittlerweile auch Geschäftsführerinnen eines eigenen Verlages namens „Pohlibri“. In 72 Shops ist das Buch zu haben. „Es werden auch noch weitere hinzukommen“, verrät Pohl.

Informationen zur Startnext-Kampagne und den aktuellen Stand unter https://www.startnext.com/moppelundmuecke

Von Luise Fröhlich

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