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Potsdam-Mittelmark Motocross-Piloten sorgen für mächtig Ärger
Lokales Potsdam-Mittelmark Motocross-Piloten sorgen für mächtig Ärger
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10:25 29.04.2017
Motocross-Piloten wirbeln die Erde mit ihren Maschinen auf. Quelle: Pixabay
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Der Landschaftsbau in der Brautrummel geht gerade in die letzte Phase. Auf dem teils neuen Weg muss noch der eine oder andere Stolperstein entfernt werden, die neu modellierten Hanglagen sind noch nicht ganz stabil. Doch so zieht das hügelige Gelände noch vor den zahlreich erwarteten Wanderern offenkundig ungebetene Nutzer an. Tiefe Spuren in der Erde deuten darauf hin, dass dort Motocross-Piloten augenscheinlich in den vergangenen Tagen ihr Übungsterrain gefunden haben. Doch das ist schlicht verboten.

„Deshalb ist bei der Polizei jetzt Anzeige gegen unbekannt erstattet worden“, sagt Dietmar Bölke von der Kreisverwaltung. Der Mitarbeiter des Landratsamtes hat die Spuren dokumentiert. Er ist für das inzwischen fast 1000 Kilometer umfassende Wanderwegenetz im Landkreis verantwortlich. Rund 300 000 Euro, mehr als zwei Drittel aus dem Leader-Programm der Europäischen Union, werden gerade dafür eingesetzt, den Rundweg 30 – inklusive Riesenstein und das von Sebastian David geschaffene Waldbett – zu ertüchtigen. Private und kommunale Partner wirken mit, die Fläming Farm lässt einen Korridor auf ihrem Acker frei.

Es ist schwer, die Motocross-Rowdys zu fassen

Wildwuchs wurde beseitigt, Feldsteine sind entfernt worden und ein neuer Zugang angelegt, um das eiszeitliche Profil dieses Trockentals besonders erlebbar zu machen, so Anne Büchner. Wie die Landschaftsplanerin aus dem Bad Belziger Büro von Gunnar Lange erklärt, sollen die Arbeiten mit den Pflanzungen weiterer Bäume und Gehölze im Herbst abgeschlossen werden. Doch jetzt muss das beauftragte Unternehmen noch einmal Nacharbeiten leisten.

Planerin Anne Büchner und Dietmar Bölke vom Landratsamt ärgern sich über Spuren in den gerade modellierten Hängen der Brautrummel. Quelle: René Gaffron

Das Gelände scheint für Krad- und Quadpiloten augenscheinlich ebenfalls reizvoll. „Doch ihrer ist schwer habhaft zu werden“, weiß Dietmar Bölke. Das liege nicht nur am rasanten Tempo, mit dem sie querfeldein unterwegs sind. „Mit Helm und Kleidung sowie ohne Kennzeichen am Fahrzeug sind sie kaum zu identifizieren“, weiß der Verwaltungsmitarbeiter. Ob es Jugendliche aus den Dörfern der Umgebung sind, lässt sich höchstens spekulieren.Gleichwohl lautet der Appell an Nachbarn und Ausflügler, Aufmerksamkeit walten zu lassen. Wenn jemand ertappt wird, droht ihm ein Bußgeld in drei- bis vierstelliger Höhe, wie die Forstverwaltung bestätigt.

Gefahr droht nicht nur Pflanzen und Tieren

Das Problem gibt es an vielen Stellen. Entweder im Naturpark Nuthe Niepitz, wo die Ranger immer wieder Alarmschlagen oder im Forst des Wiesenburger Landschaftsparkes sind schon rücksichtslose Fahrer auf den Feuerstühlen beobachtet worden. Dabei gibt es am Treuenbrietzener Krähenberg und am Reetzer Mühlenberg jeweils Motocross-Pisten. „Hier nehmen aber nicht nur Pflanzen und Tiere erheblichen Schaden“, sagt Anne Büchner. „Schlimmstenfalls geraten Wanderer in Gefahr, obwohl sie gerade gezielt auf diese Weg geschickt werden.“

Von René Gaffron

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