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Bewegung auf dem Markt

Neubau in Linthe, Aldi schließt Filialen in Bad Belzig und Treuenbrietzen Bewegung auf dem Markt

Zum Jahresende soll in Linthe ein neuer Aldi-Markt entstehen. Der Neubau des Gebäudes hat jetzt begonnen. Folgen hat dies für die Filialen in Treuenbrietzen und Bad Belzig. Beide Standorte sollen dann geschlossen werden, teilte Jörg Michalek auf MAZ-Anfrage mit.

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Der Aldi-Markt in Treuenbrietzens Altstadt schließt zum Jahresende.

Quelle: T. Wachs

Linthe. Im Linther Handelskomplex hat jetzt der Neubau eines Verbrauchermarktes der Handelskette „Aldi“ begonnen. Dessen Eröffnung ist zum Jahresende geplant. Folgen hat dies für die Filialen in Treuenbrietzen und Bad Belzig. Beide Standorte sollen dann geschlossen werden, teilte Jörg Michalek auf MAZ-Anfrage mit. „Noch ist organisatorisch nicht alles geklärt, aber die Entscheidung steht“, sagte der Aldi-Regionalgeschäftsführer für Potsdam und Umgebung.

Hintergrund der Schließungen sei die langfristig erwartete demografische Entwicklung. „Die Region ist einfach schwach besiedelt“, sagte Michalek. Vom neuen Standort direkt an der Autobahn 9 in Linthe erhofft sich der Discounter einen deutlich höheren Umsatz. „Es handelt sich hier um einen eingefahrenen Einzelhandelsstandort“, weiß Jörg Michalek. Der Regionalleiter rechnet mit einem überregionalen Einzugsbereich von 40 bis 50 Kilometern für den neuen Markt, der unmittelbar neben dem Markt der Kette „Kaufland“ entsteht.
Betriebsbedingte Kündigungen werde es trotz der Neusortierung des Discounters nicht geben, betonte Michalek. „Die Mitarbeiter in Treuenbrietzen und Bad Belzig sind bereits informiert.“ Sie werden in den Linther Markt versetzt. Dieser werde eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern bieten.

„Wir hoffen, dass wir Ende des Jahres oder Anfang 2015 eröffnen können“, teilte der Aldi-Regionalchef mit. Zeitgleich sollen die beiden anderen Märkte schließen. Abhängig sei der Zeitplan aber auch vom Fortschritt des Neubaus. „Darauf haben wir keinen Einfluss, wir werden das Objekt nur als Mieter nutzen“, sagte Jörg Michalek. Risikofaktor sei unter anderem Frost am Ende der Bauphase, wenn die Zufahrten zum neuen Markt erstellt werden, so der Geschäftsführer.

In Treuenbrietzen war der 750 Quadratmeter große Aldi-Markt im Februar 2008 eröffnet worden. Sechs Arbeitsplätze und eine Lehrstelle waren in der Filiale an der Großstraße entstanden. Für die Ansiedlung der Handelskette in der historischen Altstadt waren damals in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde Sonderwege eröffnet worden. Das Unternehmen sanierte zwei denkmalgeschützte Vorderhäuser und errichtete dahinter einen Hallenbau. Neben an wurden Nebengebäude zum Bau von 70 Parkplätzen abgerissen.

Von Thomas Wachs
und Christoph Brandhorst

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