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Potsdam-Mittelmark Nächstes Ziel: Tipi und Wasserspielplatz
Lokales Potsdam-Mittelmark Nächstes Ziel: Tipi und Wasserspielplatz
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00:21 19.11.2017
Zum Konzept der Naturkita in Schmerwitz gehört es, dass die Kinder den größten Teil des Tages an der frischen Luft verbringen. Aktuell ist der Bau eines Tipis geplant, um in den Wintermonaten etwas mehr Schutz zu bieten. Quelle: Naturkita
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Schmerwitz

Seinem Alter nach zu urteilen ist der Naturkindergarten Fläming in Schmerwitz auf dem besten Weg, ein Schulkind zu werden. Fünf Jahre ist die Einrichtung in diesem Sommer alt geworden. Vieles ist seit der Eröffnung im August 2012 gleich geblieben, einiges hat sich aber auch verändert. Insgesamt fällt das Fazit sehr positiv aus.

„Wir haben nach wie vor einen guten Stand, sind gut besucht und haben weiterhin viele Anfragen“, freut sich Stella Albert-Miklis, die die Kita bis Ende 2016 geleitet hat. „Mittlerweile haben sich die Turbulenzen der Gründungszeit sortiert.“ Seit Januar leitet Gundula Ristow den Naturkindergarten.

Einige Kinder auf der Warteliste für einen Kitaplatz

Aktuell werden in Schmerwitz 26 Kinder betreut, fünf davon sind Krippenkinder. Die Kita ist damit voll ausgelastet. „Und wir haben bereits einige Kinder auf der Warteliste“, sagt Ristow. Das Team umfasst drei Erzieher, die von einer Auszubildenden sowie einem Jugendlichen, der sein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Kita absolviert, unterstützt werden. „Unser FÖJler ist ein ganz toller, ein echter Glücksgriff“, lobt Albert-Miklis.

Dennoch sei es teilweise schwierig, den eigenen Anspruch, für die Kinder da zu sein, und die vorhandenen Ressourcen unter einen Hut zu bekommen. „Unser Leitbild ist nach wie vor, dass die Kita ein Ort für die Kinder ist, an dem sie gesehen werden und in eigenem Tempo spielen und wachsen dürfen.“

Naturkindergarten von Elternverein initiiert

Die Verbesserung des Personalschlüssels für Brandenburger Kitas in diesem Jahr – er wurde von bislang 1:12 auf 1:11 gesenkt – hat zwar auch in Schmerwitz für ein Aufatmen gesorgt, dennoch könnte die Situation besser sein, gibt Stella Albert-Miklis zu bedenken. „Wir haben auch jetzt noch viele Kinder und wenig Erwachsene. Ohne die Eltern, die das Konzept mittragen, würde es nicht funktionieren. Ihre liebevolle Fürsorge ist sehr wichtig.“

Der Naturkindergarten Fläming ist seinerzeit von einem Elternverein initiiert worden. Das Besondere ist nach wie vor, dass die Einrichtung auch von der Mitarbeit der Eltern lebt. So gibt es beispielsweise ein Bauteam, das sich um Umbauarbeiten oder Reparaturen kümmert. Ein Gartenteam pflegt die Beete und den Vorgarten.

Genehmigung für Bau des Tipis steht noch aus

Aktuell ist ein Tipi in Planung, das auf dem Spielplatz stehen soll. „Es soll gerade in den Wintermonaten für eine angenehme und warme Atmosphäre sorgen, wenn die Kinder morgens ankommen“, erläutert Gundula Ristow das Vorhaben. Die Genehmigung für den Bau steht noch aus.

Ein großer Wunsch für die Zukunft ist zudem ein Wasserspielplatz – allerdings musste dieses Vorhaben bislang zurückstehen, weil andere Anschaffungen dringlicher waren. „Das ist einfach eine Finanzierungsfrage“, sagt Albert-Miklis – gibt aber die Hoffnung nicht auf, dass der Wasserspielplatz eines Tages Wirklichkeit wird.

Von Josephine Mühln

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