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Nathalie Kollo ist Stargast bei „Werder klingt“

Jazz-Festival im März Nathalie Kollo ist Stargast bei „Werder klingt“

Die Musiker für das zweite Jazz-Festival der Blütenstadt „Werder klingt“ stehen fest. Initiator Thomas Walter Maria hat nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wieder national und international etablierte Künstler für das Festival gewinnen können. Neben dem Stargast Nathalie Kollo wird unter anderem auch Sinatra-Stimmung aufkommen.

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Thomas Walter Maria (Mitte) und seine Kapelle wollen die Besucher in die Zeit der Wirtschaftswunderjahre entführen.

Quelle: Stephanie Lochmüller

Werder. Mit namhaften Künstlern geht das Werderaner Jazz-Festival „Werder klingt“ in die nächste Runde. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr mit etwa 650 Gästen im Scala Kulturpalast war schnell klar, dass es eine Neuauflage geben wird. Vom 9. bis 11. März schickt der Initiator Thomas Walter Maria, der selbst in Werder wohnt, nationale und international etablierte Musiker auf die Bühne. Stargast ist Nathalie Kollo (50), Tochter der Schlagersängerin Dorthe Kollo und des Kammersängers René Kollo.

Gemeinsam mit Thomas Walter Maria und seiner Kapelle macht sie am Freitag, 9. März, um 20 Uhr den Auftakt mit Stücken wie „New York, New York“ oder „S’wonderful“. Schon in der Kindheit stand Nathalie Kollo, die in Deutschland und Dänemark aufwuchs, auf der Bühne. Mit ihrer drei Oktaven großen, warmen sowie gefühlvollen Stimme und einer einmaligen Bühnenpräsenz begeistere sie ihr Publikum, so der Veranstalter. Eine mitreißende Bühnenpräsenz hatte auch der Stargast der Festival-Premiere im vergangenen Jahr, Ruth Hohmann (86).

Am zweiten Festivaltag steht um 19 Uhr ein Doppelkonzert der „Jazzpolizei“ und des Alice Carreri Trios mit Unterstützung des Drummers Tobias Backhaus aus Berlin auf dem Plan. Als eine Mischung aus Marchingband und Improtheater spielt die Band ohne Waffen, Verstärker und Noten, dafür aber mit Sausaphon, Banjo und Trompete. Einige Stücke seien so schnell, dass sie in der Stadt nur mit Blaulicht gespielt werden dürften, wie es in der Ankündigung heißt. Das dänische Alice Carreri Trio bestehend aus dem Gitarristen Regin Fuhlendorf, Martin Schack an der Hammond-Orgel und der namensgebenden Sängerin Alice Carreri will alten Jazz-Standards neues Leben einhauchen und neuen Songs Vintagecharakter verleihen. „Den Zuhörer erwartet an diesem Abend ein wunderbarer Mix aus französischem Chanson, Bossa Nova sowie Songs der amerikanischen Unterhaltungsmusik“, sagt Thomas Walter Maria.

Auch die Kleinsten kommen wieder auf ihre Kosten

Der Abschlusstag wird zunächst wieder den Kindern gewidmet sein. In ihrem Programm „Alice & die wilden Tiere“ erkundet Alice mit dem Jazzdampfer ab 11 Uhr fremde Wunderländer der Musik. Am Sonntag um 18 Uhr rundet die Band „Roger Papst & The Swingin’ Strangers“ das Festival ab und geht mit dem Publikum auf eine Reise in das Amerika der 1940er bis 60er Jahre. Roger Papst ist für seine herausragenden künstlerischen Leistungen als Frank-Sinatra-Interpret mit dem Fachmedienpreis ausgezeichnet worden. Thomas Walter Maria zählt selbst auch zur Stammbesetzung der Swingin’ Strangers.

Info: Das Kombiticket für alle drei Tage gibt es für 60 Euro, die einzelnen Konzerte kosten je 25 Euro. Freien Eintritt haben Kinder bei ihrem Jazz-Highlight am Sonntag.

Von Luise Fröhlich

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