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Naturbehörde stimmt Fällungen in Beelitz zu

Straßenausbau: Alte Bäume müssen weg Naturbehörde stimmt Fällungen in Beelitz zu

Die mittelmärkische Naturschutzbehörde hat nach einem Ortstermin Ende 2015 den beantragten Baumfällungen in der Berliner Straße von Beelitz zugestimmt. Viele der alten Bäume gelten als geschädigt. Kosten und Aufwand für deren Erhalt würden jedoch den Kostenrahmen für den Ausbau der Straße sprengen. Die Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen.

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Erst waren die Baumsachverständigen Jörn Pabst (l.) und Rüdiger Töpfer da, jetzt müssen die alten Bäume in der Berliner Straße von Beelitz weichen.

Quelle: Th. Lähns

Beelitz. Die Naturschutzbehörde des Landkreises hat der Fällung der alten Bäume in der Berliner Straße in Beelitz zugestimmt. Damit ist der Weg frei für den Ausbau der Straße, der im Frühjahr beginnen soll. Es ist eines der letzten großen Bauvorhaben im Sanierungsgebiet der Altstadt.

Der rund 1,2 Millionen Euro teure Ausbau, den die Stadtverordneten im November 2015 beschlossen hatten, kann deshalb komplett mit Städtebaufördermitteln finanziert werden. Die Arbeiten an der 580 Meter langen Strecke zwischen Großem Anger und Siedlungsende sollen in drei Bauabschnitten erfolgen, sagte Stadtsprecher Thomas Lähns. Bis 2018 soll alles fertig sein. Für die 94 Altbäume, die nun weichen sollen, wird es Ersatzpflanzungen geben. „Die werden 1:1 und in entsprechender Qualität ausfallen, mit Stammdurchmessern zwischen 18 und 20 Zentimetern“, sagte der Baumsachverständige Jörn Pabst. Die mittelmärkische Naturschutzbehörde hatte nach einem Ortstermin Ende 2015 den Fällungen zugestimmt. Viele der alten Bäume in der Berliner Straße gelten als geschädigt. Kosten und Aufwand für den Erhalt einzelner Bäume würden den Rahmen sprengen, zumal nicht sicher sei, ob sie die umfangreichen Bauarbeiten auch langfristig überstehen, so Lähns.

Mittlerweile schieben sich in vielen Bereichen die Wurzeln nicht nur unter die Gehwege, sondern drücken auch in das Mauerwerk angrenzender Häuser, sagte er. Altbäume, deren Fällung Anfang Februar beginnen soll, wurden vom Baumsachverständigen Pabst und dem Landschaftsarchitekten Rüdiger Töpfer in der vorigen Woche mit Endoskop und Wärmebildkamera nach möglichen tierischen Bewohnern abgesucht. Die beiden Experten fanden indes keine Spuren solcher Bewohner.

Von Jens Steglich

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