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Naturranger sind allerlei Getier auf der Spur

Wochenende voller Abenteuer Naturranger sind allerlei Getier auf der Spur

Mehr als 100 junge Naturschützer, darunter nicht Wenige aus dem Hohen Fläming, waren kürzlich beim 13. Landescamp der Naturwachten in Calau in der Niederlausitz zu Gast. Ein volles Programm erwartete die Jugendlichen, doch für den Austausch mit alten und neuen Freunden blieb natürlich genug Zeit.

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Drei Tage lang wurde die Vielfalt der Natur erforscht.

Quelle: marina czepl

Calau. Elf Juniorranger aus dem Naturpark Hoher Fläming haben ein abenteuerreiches Wochenende hinter sich. Gemeinsam mit mehr als 100 anderen Nachwuchsrangern waren sie im 13. Sommercamp der Brandenburger Naturlandschaften Libellen, Adlern und Tieren der Nacht auf der Spur.

Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken war in diesem Jahr Gastgeber für die jungen Naturschützer. Im Feriendorf Friedrichsfeld bei Calau wurde das Lager aufgeschlagen. Hier wurde am ersten Ferienwochenende die volle heimische Vielfalt erforscht, doch auch die Freundschaften, die in den Vorjahren entstanden waren, wieder gepflegt: „Ich habe mich gleich mit meiner polnischen Freundin Agatha getroffen. Die Verständigung in Englisch klappt super“, sagt die 13-jährige Hanna, die zum dritten Mal in einem solchen Landescamp dabei war. Gemeinsam mit dem Rangerteam aus dem Naturpark Niederlausitzer Landrücken und rund 30 weiteren erwachsenen Rangern sorgte Betina Post an drei Tagen dafür, dass ihre Schützlinge gut aufgehoben waren.

„Unsere Camps sind jedes Mal vom ersten Moment an quicklebendig“, sagt sie. Mit Bussen kommen die Jugendlichen aus dem ganzen Bundesland gemeinsam ins Camp. Sofort nach der Ankunft sind die jungen Ranger nicht mehr zu halten. „Sie schwärmen sofort aus und erkunden das Gebiet, bauen ihre Zelte auf“, sagt Betina Post. „Spätestens, wenn sie dann auf die anderen Gruppen treffen, rollt der Stein.“

Dass keine Langeweile aufkommen konnte, hatten Betina Post und ihr Organisationsteam sichergestellt. Ein Besuch beim Falkner, Nachtwanderung, Lagerfeuer, eine ganztägige Naturrallye durch die Teichlandschaft Buchwäldchen Muckwar, ein Vormittag auf einem Ökogut – die Jugendranger absolvierten ein volles Programm. Schließlich ernteten die Kinder sogar farbige Kartoffeln. Gelb, blau und violett – für die naturverbundenen Ranger ist es keine Überraschung, dass die Knollen nicht so aussehen wie im Supermarkt.

Für Camp-Chefin Betina Post ist mit der Abreise der letzten Juniorranger am Sonntag nur kurz Ruhe eingekehrt. „Nach dem Camp ist vor dem Camp“, sagt sie. In wenigen Wochen beginnen die Planungen für das 14. Landescamp der Naturwachten. Dann feiern die Juniorranger ihr Wiedersehen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Nordosten Brandenburgs.

Von Saskia Kirf

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